Samstag, 12. April 2008

National Museum und "21"

Heute Samstag haben wir uns viel vorgenommen! Gleich beim Aufstehen habe ich mich dann allerdings so krank gefühlt, dass ich gleich mal ein Aspro geschluckt habe..... Damit ich den Tag dann zumindest einigermaßen überlebe - es ist einfach dumm, gerade dann krank zu werden/sein, wo endlich einmal Besuch da ist!

Heute stand das National Museum auf dem Programm. Wir sind erst kurz vor Mittag aufgebrochen. Zuerst einmal waren wir am College und ich habe die tollen Sitzmöglichkeiten in den Lehrsälen hergezeigt, genauso wie die Bibliothek - die Kantine ist am Samstag leider geschlossen. Dann ging's zu Fuß weiter Richtung Stadtzentrum - St. Stephens Green Park usw.
Wir hatten noch trockenes Wetter - war zwar nicht sonderlich warm, aber immerhin hat es nicht geregnet und auch der Wind hat sich in Grenzen gehalten.

Die Iveagh Gardens haben wir uns auf dem Weg auch noch angeschaut und kurze Zeit später waren wir schon im St. Stephens Green Park, der wieder mal mit den verschiedensten Blumen geschmückt worden war. (siehe Fotos links und rechts). Dann gleich weiter mit einer Hot Chocolate - von Butlers natürlich - durch das St. Stephens Green Einkaufszentrum und schon waren wir beim Museum (síehe Foto links), wo wir auch ganze zwei Stunden - bis zur Schließung um 5 - verbracht haben.

"Das irische Nationalmuseum wurde um 1880 von Sir Thomas Deane erbaut. Die überwölbte Rundhalle ist mit Marmorsäulen und einem Tierkreismosaik geschmückt.
Im Erdgeschoss finden Sie die Schatzkammer und die Ausstellungen "Or-irisches Gold", "Der Weg zur Unabhängigkeit" und "Prähistorisches Irland". Der erste Stock beherbert die Sammlung über das Mittelalterliche Irland sowie Exponate zu den Wikinger-Siedlungen in Dublin und die Galerie "Altes Ägypten"." (Dorling Kindersley-Reiseführer Dublin)

Eigentlich ein sehr schönes Museum, wobei mich da unser London-Kurztrip schon andere Maßstäbe bezüglich Museum setzen lässt. Natürlich war das irische National Museum eher klein, aber das hat doch auch seinen Charme gehabt.

Sehr nett war die Ausstellung über das irische Gold in der Mitte des großen Saales im Erdgeschoss. Lustig waren hier die "Sleeve-Fasteners" bzw. "Dress-Fasteners" und auch diverse "torcs" (=Halsring), die aus ganz dünn geschlagenen Goldplatten angefertigt und dann mit feinen Mustern verziert worden sind.
Toll war auch ein 15,25 Meter langes Kanu aus "oak tree" (=Eiche), dass allerdings nie fertiggestellt wurde, ist auf dem dazugehörigen Schild gestanden. Auch waren hier Fotos von dessen Transport in das Museum zu sehen.
Die echt kleine Ägytenausstellung ist sich kurz vor Schließung auch noch ausgegangen: Besonders schön waren hier die zwei Mumien. Im British Museum haben wir die ja leider nicht gesehen, also wurde das hier in Dublin gleich mal nachgeholt! :)
Um 5 waren wir dann beide schon ordentlich hungrig, also ging es weiter zu unserem Chinesen in einer Seitengasse am Ende der O'Connell Street. Das Essen war wieder mal sehr gut!

Danach ist dann Kino geplant gewesen! "21" haben wir uns angschaut, und dabei habe ich wieder so richtig Lust auf einen Casinobesuch bekommen. *gg* Die Studenten in dem Film machen ja alles das große Geld mit ihrem Black-Jack card counting..... :) Ein echt guter Film jedenfalls!

Danach ging's dann nur noch nach Hause ins Bett. Lustigerweise haben wir alle anderen von unserer Partie noch am Heimweg zum Bus beim Spire (O'Connell Street) getroffen! Es war ja Houseparty bei der Severin und anschließendes Weggehn geplant, aber nachdem ich halbkrank war, ist es nicht unbedingt vernünftig, sich völlig zu übernehmen.... So ging es also nachhause und bald ins Bett....

Irish Dance und Fede's Überraschungsparty

Nachdem der Mittwoch ganz der Erholung vom London-Trip gewidmet war, habe ich am Donnerstag dann wieder etwas unternommen!

Zwei Freunde vom Samy, Martin und Dani, waren auf Besuch hier und so sind wir am späten Nachmittag gemütlich im altbekannten Porterhouse gesessen. Danach ein bisschen durch die Temple Bar gegangen, und dann in das Pub vom "Arlington Hotel", wo jeden Donnerstag Irish Dance aufgeführt wird.
Nachdem es ursprünglich - also laut Samy's Event Guide - geheißen hat, dass es dort um 7 losgeht, haben wir dann dort gelesen, dass die Vorstellung erst um 9 beginnt, also waren wir um 9 dort. Als dann kurz nach halb 10 noch immer nicht getanzt wurde, hat es von den Barleuten geheißen, dass die Tänzer erst um 10 kommen. ....Um halb 11 ging's dann los.....

....Hat sich aber echt ausgezahlt das Warten! :) So richtig "Lord of the dance"-mäßig haben da die Mädels ihre Beine vorne hochgeworfen und laut mit ihren auf den Schuhen festgemachten Metallplättchen auf den Boden geschlagen. Auch der Michael Flatley-Verschnitt hat seine Sache gut gemacht und mit den vier Mädls eine tolle, wenn auch nur kurze (30 Minuten), Show geboten! ....Aber so zu tanzen ist sicher auch ordentlich anstrengend. Danach noch gemütlich ins Toast und dann noch Nachmitternachtssnack - Pastaaa, mmmhh! ;)

Gestern (Freitag) habe ich dann die Teresa (für alle Unwissenden: meine Schwester) vom Flughafen abgeholt. Um halb 2 hätte ihr Flieger landen sollen. Halbe Stunde Verspätung, also war sie dann erst um halb 3 herum in der Annkunftshalle am Airport. Der Nachhauseweg mit dem Bus ist immer ein besonders langer für mich/uns, nachdem der Flughafen völlig im Norden, und mein irisches Zuhause völlig im Süden von Dublin liegt. Besonders lange dauert es dann, wenn man statt den "Aircoach" oder "Airlink" zu nehmen lieber mit dem Dublin Bus Nr. 16 fährt, der billiger, aber auch langsamer ist. So haben wir zwei Stunden bis nach Knocklyon gebraucht. Für mich hat das vier Stunden Busfahrt an dem Tag bedeutet....

Kaum zuhause angekommen haben wir uns auch schon wieder beeilen müssen. Zuerst einmal zu S&M's-Flat -wir waren zum Essen eingeladen :) - und danach war gestern Abend Party angesagt! Fede(rico), der Itaker, der auch mit mir den Course "Management Accounting 2" besucht, hat in ein paar Tagen Geburtstag. Aber nachdem er gerade zu der Zeit in Italien ist, wurde jetzt einfach seine Überraschungsparty vorverlegt! Die zwei Kantine-Mädls vom College (Rosana und Tasha(?)) haben das Ganze zusammen mit Darragh organisiert....

Während der arme Fede ahnungslos mit Rosana in einem Restaurant Abendessen war, ist eine ganze Meute von Leuten in Tasha's Wohnung gekommen - es wurden noch Luftballons aufgeblasen, Plakate beschrieben (und aufblasbare Puppen bemalt, siehe Foto links noch ohne Bemalung), und die große Geburtstagskarte vollgeschrieben (siehe Foto links)!

War echt lustig, kurz vor der großen Überraschung im dunklen Zimmer zu sitzen/stehen mit über 20 anderen Leuten, und draußen am Gang den ahnungslosen Fede zu hören. *gg* ....Er hat sich echt voll gefreut und war natürlich total überrascht *hihi* (siehe Foto rechts) -wer rechnet schon mit einer Überraschungsparty VOR seinem eigentlichen Geburtstag?! ;)

Marco, Erik (siehe Foto rechts beim Luftballon-Aufblasen *gg*), Dani (siehe Foto rechts mit Teresa), Martin, Teresa, Samy, Markus, Manu, Greg, Grace, Darragh, Herevini, Precilia, Nadege (siehe Foto links mit mir), Rosana, Tasha und natürlich Fede, und noch ein paar mehr, waren da! -Nur um wiedermal eine Aufzählung zu machen, um mich später mal an all die Namen erinnern zu können.... *gg*

Sehr netter Abend war's, aber leider bin ich seit Donnerstag Nachmittag am krank werden.... Keine Ahnung wo ich mir da was eingefangen hab', aber irgendwie geht's mir von Tag zu Tag schlechter.... :( Zum Glück habe ich ja meine eigene Ärztin, die rund um die Uhr bereitsteht und über Skype (homöopathische) Kugerl-Empfehlungen abgibt! *gg*

Donnerstag, 10. April 2008

Unterwegs mit Room Nr. 7 – London was in!

….Sonntag Abend wollten wir dann noch weggehen. Daraus ist dann allerdings leider nicht wirklich was geworden….
In der Bar downstairs haben wir noch unsere Roommates, die „Vancouvaner“ Emmalee und London, getroffen. Und auch Uri (=Israel *hihi*) war dabei (siehe Foto links mit den dreien)! Irgendwie sind wir dann aber viel zu lange dort hängen geblieben, als dass wir noch irgendwie ins Stadtzentrum zum Leicester Square hätten gelangen können.
Nachdem um halb 12 keine Tube mehr fährt und das Bussystem auch etwas verwirrend ist, sind wir dann einfach in die nächstgelegene Bar gegangen. „Belushi“ – dort war’s auch noch sehr lustig und wir sind bis zum Schluss geblieben!
….Um halb 3 waren wir dann schon wieder im Betti. Gewisse Leute konnten gleich einschlafen und andere begannen noch im Zimmer zu jonglieren….

So, 6.4.08: Schneeballschlacht, olympische Fackel und „Snickers“-fressende Eichhörnchen, Teil 2

Nach der St. Paul's Cathedral haben wir uns auf den Weg zum British Museum gemacht (siehe Foto rechts):

Das Britische Museum (englisch: British Museum) in London ist eines der größten und bedeutendsten kulturgeschichtlichen Museen der Welt. Das Museum beherbergt heute etwa sechs Millionen Objekte, die die gesamte Kulturgeschichte der Menschheit von ihrem Anfang bis zum heutigen Tag dokumentieren.
Das Museumsgebäude, das 1848 fertiggestellt wurde, hat einen quadratischen Grundriss und wurde von Robert Smirke konzipiert. Die Planung des Innenhofes des Museums, der den Lesesaal der ehemaligen British Library umgibt, erfolgte durch den Architekten Sir Norman Foster. Das Dach des Innenhofes ist eine Stahl-Glas-Konstruktion, die aus 1656 Paar Glasplatten besteht und wurde im Jahre 2000 fertiggestellt. Der Innenhof ist mit 7.100 Quadratmetern Hoffläche der größte überdachte, öffentliche Platz in Europa.
(siehe Foto rechts) (Internet: Wikipedia)

Das Museum war echt toll! Es war auch einiges los – war ja Sonntag – aber dadurch, dass das Museum so riesig ist, hat sich alles gut verteilt.
Sehr beeindruckt hat mich vor allem die Abteilung über Ägypten! Das Highlight war hier natürlich der „Stein von Rosetta“ (siehe Foto links), der wesentlich zur Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen beitrug. Zahlreiche Pharaonen aus Stein und diverse Reliefs konnten bewundert werden. (siehe Fotos links und rechts)
Dann haben wir uns noch eine Ausstellung mit dem Titel „Money“ angesehen. Hier wurde die Geschichte des Geldes dargestellt und zahlreiche andere Aspekte des Zahlungsmittels erläutert.
Natürlich sind wir auch noch durch die Ausstellung über Europa gegangen, und den Nahen Osten haben wir auch nicht ausgelassen. Zahlreiche Buddhas wurden angeschaut, und vor dem lustigsten haben wir uns dann auch fotografieren lassen (siehe Foto rechts)
Angenehm war auch, dass man im British Museum keine Eintritt zahlen musste, nur für die temporären Ausstellungen musste man zahlen. Nachdem allerdings das Museum auch so schon viel zu riesig war, um es in der kurzen Zeit vollständig zu besichtigen, haben wir natürlich die Besichtigung der Tonarmee aus China – diese vielen Terakotta-Soldaten – ausgelassen.

Nach 1 ½ Stunden machten wir uns also wieder auf den Weg. Unser nächstes Ziel war der Picadilly Circus. Mittlerweile ist das Wetter richtig schön geworden. Die Sonne hat sich gezeigt, und das nach dem Schneesturm in der Früh – also wurden gleich mal ein paar Fotos geschossen, um das festzuhalten. (siehe Fotos unten) *gg*
Bei so einem Wetter waren wir dann natürlich zu Fuß unterwegs:

Piccadilly Circus ist eine bekannte Straßenkreuzung und ein öffentlicher Platz im Londoner West End. Hauptsächlich ist der Piccadilly Circus für seine Leuchtreklamen an der Nordseite des Platzes, sowie für den Shaftesbury-Gedenkbrunnen, bekannt. Der Platz ist außerdem von zahlreichen, erwähnenswerten Gebäuden, wie dem London Pavilion oder dem Criterion Theatre umgeben.
(Internet: Wikipedia)

Die Leuchtreklamen dort könnt ihr auch auf dem Foto unten sehen!
Essen waren wir dann auch noch, im Lokal „Azurro“. Das liegt in einer Seitenstraße und das Lokal selbst befindet sich im Keller. Umso positiver überrascht waren wir dann vom schlichten, eleganten Ambiente des Restaurants (siehe Foto links) und dem echt guten Essen dort. –Jetzt wissen wir auch gleich, was „rocket“ und „asparagus“ ist. *gg*

So, 6.4.08: Schneeballschlacht, olympische Fackel und „Snickers“-fressende Eichhörnchen, Teil 1

Wohl etwas zu motiviert hatten wir gestern Abend noch beschlossen, um dreiviertel 8 aufzustehen, um die ersten um Punkt 8 beim Frühstück zu sein. Daraus geworden ist dann nichts. Mein Wecker hat zwar geläutet, aber bis auch mich ist dann irgendwie niemand aus dem Bett gekommen, also hieß es auch für mich wieder hinlegen – hab’ ich ja auch nichts dagegen…. *gg*
Davor wurde allerdings noch ein Blick aus dem Fenster geworfen. Schnee. Ein richtiger Schneesturm hat da draußen getobt! Vom dritten Stock aus hatte ich einen guten Blick auf einige weiße Dächer und auf Schneeschichten auf den geparkten Autos.

Den zweiten Aufstehversuch habe ich dann um dreiviertel 10 gestartet. Erfolgreich. Um 10 Uhr saßen wir schließlich unten im Pub beim Frühstück– und waren welche von den letzten dort. *gg*
Schwer, sich zwischen Toast, Toast und Toast entscheiden zu müssen. Ich habe mich für Toast entschieden. Butter gab es als Draufgabe auch. Dazu ein Schwarztee mit Zucker, und wir drei konnten gestärkt außer Haus gehen!

Uri, ein Typ aus Israel und unser Roommate, den wir in der Früh kennengelernt haben, hat sich uns gleich mal angeschlossen! Also schnell Sachen gepackt und los ging’s in den Schneesturm!
Keine Handschuhe zu haben hält einen nicht davon ab, Schneebälle zu formen und andere zu bewerfen. Zum Glück hatte ich die Kamera in den Händen und somit eine Ausrede, warum ich nicht zur Zielscheibe degradiert werden konnte. ;)

Heute stand zuerst einmal die Tower Bridge auf dem Programm (siehe Foto links und rechts), nachdem wir sie gestern nur von der London Bridge aus von weitem bewundern konnten:

Die Tower Bridge ist eine Straßenbrücke über den Fluss Themse in London. Sie wurde 1894 eröffnet und verbindet die City of London auf der Nordseite mit dem Stadtteil Southwark im Stadtbezirk London Borough of Southwark auf der Südseite. Es handelt sich hierbei um eine im neugotischen Stil errichtete Klappbrücke und um die am östlichsten gelegene Themsebrücke.
Die Tower Bridge ist 244 Meter lang, die Höhe der beiden Brückentürme beträgt 65 Meter. Die Fahrbahn zwischen den 61 Meter voneinander entfernten Türmen liegt neun Meter über dem Fluss, die Fußgängerbrücke 43 Meter. Die beiden Baskülen können bis zu einem Winkel von 83 Grad hochgeklappt werden, um größeren Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen.
Die Brücke bildet einen Teil der inneren Ringstraße Londons und wird täglich von rund 40.000 Fahrzeugen befahren. Sie ist auch die östliche Begrenzung der London Congestion Charge, das Befahren der Brücke selbst ist jedoch nicht mautpflichtig. Um die Integrität des historischen Bauwerks zu bewähren, hat die Corporation of London eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 mph (36 km/h) verhängt, die rund um die Uhr mit Kameras überwacht wird.
(Internet: Wikipedia)

Während eines Schneesturm Fotos zu machen hat sich als eine etwas schwierigere Aufgabe herausgestellt..... *gg*
Gleich auf der anderen Seite der Brücke befindet sich der Tower of London:

Der Tower of London ist ein im Mittelalter errichteter Komplex aus mehreren befestigten Gebäuden entlang der Themse, der als Festung, Waffenkammer (stronghouse), königlicher Palast und Gefängnis, insbesondere für Gefangene der Oberklasse, diente. Außerdem waren dort die Münze, das Staatsarchiv, ein Waffenarsenal und ein Observatorium untergebracht. Bis zu Jakob I. wohnten alle englischen Könige und Königinnen zeitweise dort. Es war üblich, dass der Monarch vor dem Tag seiner Krönung im Tower übernachtete und dann in feierlichem Zug durch die Stadt nach Westminster ritt. Heute werden im Tower die britischen Kronjuwelen aufbewahrt, ferner eine reichhaltige Waffensammlung. (Internet: Wikipedia)

Den Tower of London (siehe Foto links) hätte ich mir auch gerne von innen angeschaut, nachdem in meinem Reiseführer von dem „wohl beeindruckendsten Bauwerk in London“ die Rede ist. Stattdessen sind wir weiter durch Schneematsch gestapft, auf der Suche nach dem „Osterei“-Gebäude, genauer dem Swiss RE Building, das sechsthöchste Gebäude in London mit 180 Metern Höhe. Und dieses Mal haben wir es auf Anhieb gefunden (siehe Foto rechts)!
Was wir auch entdeckt haben war eine österreichische Erste Bank (siehe Foto links mit uns vier drauf) und, dass Markus vom morgendlichen Waschbeckengang noch seine Zahnbürste in der Jeans-Hosentasche hatte – den Zahnbürstenkopf natürlich nach oben *hihi*
Dann ging es weiter zur St. Paul’s Cathedral:

Die Saint Paul's Cathedral ist eine Kathedrale in London, der Hauptstadt Großbritanniens. Sie liegt im Stadtbezirk City of London etwa 300 m nördlich der Themse. Sie ist die Hauptkirche der Diözese von London der Anglikanischen Kirche.
Nicht erst seit der Hochzeit von Prinz Charles und Lady Diana ist der 111 Meter hohe mächtige Kuppelbau von Londons Diözesan-Kathedrale in der ganzen Welt bekannt. Ihre Geschichte lässt sich bis in das Jahr 604 zurückverfolgen.
(Reiseführer und Internet: Wikipedia)

Durch den kleinen Park der Kathedrale, deren Hinterseite momentan restauriert wurde, sind wir auch gegangen. Und so wie auch schon im National Botanic Garden in Irland gab es auch hier zahme Eichhörnchen! Echt süß die Kleinen. :) Uri hatte ein Snickers dabei, das gleich mal zum Füttern verwendet wurde. Zuerst war das kleine Eichhörnchen eher zaghaft, aber dann hat es sich energisch das, in Proportion zu seinem zarten Körper, riesiges Snickers geschnappt und damit auf den nächsten Baum geflüchtet, um dort genüsslich weiter am Riegel zu knabbern!

Dann war auch schon Mittagszeit und wir haben uns gleich in ein Lokal direkt von der St. Paul’s Cathedral gesetzt. Wieder mal Seafood-Pasta – ich steh’ einfach so auf Meeresfrüchte. *gg*
Auf den Treppen vor der Cathedral hat mittlerweile eine schottische Musikgruppe Aufstellung genommen und es hat sich langsam eine Menschentraube gebildet. Die Hotelmanagerin hat mir daraufhin erklärt, dass hier in Kürze die olympische Fackel vorbeigetragen wird. Also ein schneller Tischwechsel und schon saßen wir am Fenster mit direktem Blick auf die Cathedral und die Straße davor, mit einer Hot Chocolate in der Hand.
Immer mehr Menschen sind gekommen. Auch Mitglieder der königlichen Familie waren vor Ort, allerdings konnten wir nicht genau erkennen, wer das war. Fußgängerschranken sind aufgestellt worden und haufenweise Polizisten waren vor Ort. Natürlich gab es auch sehr viele, die aufgrund des Tibet-China-Konflikts demonstriert haben:

Mehrere Tausend Demonstranten haben am gestrigen Sonntag in London den Auftakt des olympischen Fackellaufs massiv gestört. Die Protestierenden versuchten unter anderem, die Fackel an sich zu reißen, und die Flamme durch den gezielten Einsatz eines Feuerlöschers zu löschen. Die Polizei nahm mindestens 35 Randalierer fest. Der Protest galt dem chinesischen Vorgehen gegen die Unruhen im Tibet. China verurteilte seinerseits die Übergriffe. (Internet: Europolitan)

Die olympische Fackel selbst habe ich dann nur sehr kurz gesehen! Aufgrund des vorangegangenen Regens wurden die Sportler kurzerhand alle in Busse verfrachtet und auch die Fackel konnte man nur auf einem Bus bewundern. Und der ist so schnell vorbeigefahren, dass ich Mühe hatte, überhaupt ein Foto davon zu machen. Danach hat sich jeder gefragt, ob’s das jetzt war, weil es gar so schnell gegangen ist.…
Achja, wusstet ihr, dass es hier in London gar nicht so unüblich ist, einen "Trinkgeldvorschlag" auf die Rechnung zu setzen? Das Lokal "Strada" hat uns das verrechnet, genauso wie das Lokal, wo wir am Sonntag gegessen haben.... *gg* 12,5% - das ist gar nicht mal wenig. Immerhin betrug das "Optional Service" bei dieser Rechnung fast 5 Pfund!

Mittwoch, 9. April 2008

Die erste gemeinsame Nacht….

In einem 10-Bett-Zimmer zu schlafen ist gar nicht so einfach, wie man sich das vorstellt. In der ersten Nacht waren wir zu acht in dem Raum.
Aber wenn man schon um halb 10 im Bett liegt, ist damit zu rechnen, dass die Roommates erst später zu einem stoßen werden. Und so konnte ich gleich einmal bis halb 1 nicht wirklich schlafen. Schon immer wieder so für eine halbe Stunde, aber dann kommt halt wieder jemand herein, Betten knarren und London* schnarcht. Irgendwie seltsam, so zwischen offenem Fenster (besser gesagt: Loch im Fenster) und Heizung zu liegen.
Egal, irgendwann bin ich dann doch eingeschlafen, und am nächsten Morgen gab es auch schon die nächste Überraschung……

*London= „Vancouvaner“ und Samy’s Stockbettpartner

Sa, 5.4.08: Kreuz & Quer durch London!, Teil 2

Danach sind wir dann weiter zur Downing Street gegangen. Markus wollte sich unbedingt anschauen, wo der Premierminister zuhause ist. An der Downing Street 10 angekommen, standen wir dann vor einem hohen schwarzen Gittertor mit einigen bewaffneten Guards davor:

Die Regierungsstraße mit beeindruckenden klassizistischen Gebäuden erstreckt sich von Westminster Bridge bis bis Trafalgar Square. Früher stand hier der immens große königliche Palast Whitehall. Er reichte von der Themse bis St. James’s und brannte 1698 bis auf das Baqueting House gegenüber von Horse Guard völlig nieder. Heute sind hier die Korridore der Macht: Der Civil Service und Westminster. Nr. 10 Downing Street ist Sitz des Premierministers seit 1732 und Nr. 11, gleich nebenan, der des Schatzkanzlers. (Marco Polo – Reiseführer London)

Dann gleich weiter von der Downing Street zur Horse Guard Parade. Das ist ein riesengroßer Platz – für die tollen Gebäude rundherum konnte ich leider keinen Namen im Reiseführer finden – trotzdem bekommt ihr ein Foto davon zu sehen (siehe Foto oben rechts, das ist das Gebäude im Norden). Wie gut, dass es Wikipedia gibt, auch hierzu habe ich was gefunden - juhuu:

Der Platz ist nach Westen hin offen, dort grenzt der St. James's Park an. Die anderen drei Seiten werden von Gebäuden begrenzt. An der Nordseite befindet sich die alte Admiralität (Old Admirality) und die Zitadelle der Admiralität, an der Ostseite Horse Guards, das frühere Hauptquartier der britischen Armee, jetzt Hauptquartier der Household Division. Nach Süden hin grenzen die Schatzkanzlei (HM Treasury) und der rückwärtige Teil von 10 Downing Street, des Amtssitzes des Premierministers des Vereinigten Königreichs, an. (Internet: Wikipedia)

Gleich links neben diesem Gebäude (wenn man davor steht) befindet sich ein etwas niedrigerer schwarzer Bunkerbau – kaum Fenster, wenn überhaupt winzig, vergitterte Eingänge mit Kamera überwacht und alles mit Efeu überwuchert. Schaut echt seltsam aus. Und wieder war nicht eindeutig auszumachen, worum es sich dabei handelt. Aber wenn man nach Wikipedia geht, handelt es sich dabei wohl um die Zitadelle?
Gleich eine Straße weiter befindet sich der Trafalgar Square, unser nächstes Ziel:

Diese Londoner Adresse kennt jeder. Treffpunkt aller Touristen und vieler Tauben. Als der Monarch noch im Palace of Whitehall residierte, waren hier die königlichen Stallungen. Der heutige Platz wurde 1830 geschaffen. Nelson’s Column, die 56 Meter hohe Säule des Helden der Schlacht von Trafalgar, ist ein Wahrzeichen Londons, im Sommer aber ist der Brunnen beliebter. (Marco Polo – Reiseführer London)

Um dorthin zu gelangen sind wir auf der Straße „The Mall“ durch diesen Bogen auf dem Foto rechts gegangen. Den Trafalgar Square selber fand ich nicht so spektakulär. Große Springbrunnen und eben die Nelson’s Collumn, dahinter das Gebäude ist die National Gallery, die sich bei unserem Kurztrip leider nicht mehr ausgegangen ist.

Nachdem es dann schon immer grauer am Himmel geworden ist und die ersten Tröpfchen spürbar waren, haben wir uns gleich in das nächste Pub am Trafalgar Square gehockt. Bei einem Schwarztee mit Milch und einem Apfelkuchen mit Vanillesauce war uns drei dann gleich wärmer! Mit der Wärme kam die Müdigkeit zurück. Immerhin haben wir ja die ganze Nacht davor nichts geschlafen! *gg* Samy’s Sekundenschlaf hat aber niemand mitbekommen, außer er selbst. ;)
Danach ging es gestärkt zurück durch den Bogen zur Straße „The Mall“, die direkt zum Buckingham Palace führt. Gleich neben der Straße befindet sich auch ein schöner Park, der St. James’s Park :

St. James's Park ist einer der königlichen Parks in London. Er liegt im zentralen Londoner Stadtbezirk City of Westminster, in der Nähe des Buckingham Palace und der Downing Street. Er wird im Westen durch die die Straße The Mall begrenzt, im Osten durch die Horse Guards Road und im Süden durch den Birdcage Walk. Im Park befindet sich ein lang gestreckter See namens St. James's Park Lake mit den Inseln Duck Island und West Island. (Internet: Wikipedia)

Der See erstreckt sich durch den ganzen Park (siehe Fotos rechts und links). Neben Fischen schwimmen auch zahlreiche Enten durch den See – oftmals auch unter Wasser. An den seichteren Stellen kann man von der Brücke in der Mitte des Sees sogar den Enten bei ihren Tauchgängen zuschauen – echt witzig! Dieser Park war natürlich auch wieder sehr gepflegt und geschmückt mit Märzenbechern & Co.
Am Ende des Parks standen wir dann direkt vor dem Buckingham Palace:

Der Buckingham-Palast (engl. Buckingham Palace) im Londoner Stadtbezirk City of Westminster ist die offizielle Residenz des britischen Monarchen in London. Neben seiner Funktion als Wohnung von Königin Elizabeth II. dient er auch als Austragungsort für offizielle Anlässe des Staates. So werden in ihm ausländische Staatsoberhäupter bei ihrem Besuch in Großbritannien empfangen. Daneben ist er ein wichtiger Anziehungspunkt für Touristen. (Internet: Wikipedia)

Hier kann man sich auch jeden Tag um 11:30 Uhr das „Changing of the Guards“ anschauen, was im Reiseführer auch enpfohlen wird. Das ist sich allerdings bei uns nicht mehr ausgegangen. Man kann halt nicht alles machen!
Nachdem wir den Buckingham Palace gesehen haben sind wir noch ein bisschen auf den Straßen dahinter spazieren gegangen und haben dann beschlossen nachhausezufahren. Mittlerweile war es ja schon ein echt langer Tag für uns!

Allerdings kam dann noch der Vorschlag, dass wir uns doch auch gleich noch das Bankenviertel auf Höhe der London Bridge anschauen könnten, um von dort aus dann nachhause zu gehen. Also haben wir auch noch das gemacht!
Eigentlich wollten wir uns ja da auch schon das „Osterei“ (= Swiss RE Building) mal von näher anschauen, allerdings konnten wir es dann lustigerweise nicht finden und am nächsten Tag sind wir so ziemlich die gleiche Strecke gegangen, und da war es dann plötzlich…. Ich führe das mal auf unsere Müdigkeit zurück. *gg* Die beiden Fotos, rechts Exchange Bank, und links stammen aus diesem Bankenviertel.

Danach wollten wir dann echt nur mehr nachhause in unsere Betten. Um 8 herum sind wir dann im Hostel eingetroffen und haben uns noch auf einen Sprung in die Bar gesetzt.
....Kaum zu glauben, aber um halb 10 sind wir dann schon im Bett gelegen!! So früh war ich nicht mehr im Bett seit Monaten…. *lol* Könnte aber auch daran gelegen haben, dass wir seit 35 Stunden nicht mehr geschlafen hatten. ;)