Wohl etwas zu motiviert hatten wir gestern Abend noch beschlossen, um dreiviertel 8 aufzustehen, um die ersten um

Punkt 8 beim Frühstück zu sein. Daraus geworden ist dann nichts. Mein Wecker hat zwar geläutet, aber bis auch mich ist dann irgendwie niemand aus dem Bett gekommen, also hieß es auch für mich wieder hinlegen – hab’ ich ja auch nichts dagegen…. *gg*
Davor wurde allerdings noch ein Blick aus dem Fenster geworfen. Schnee. Ein richtiger Schneesturm hat da draußen getobt! Vom dritten Stock aus hatte ich einen guten Blick auf einig

e weiße Dächer und auf Schneeschichten auf den geparkten Autos.
Den zweiten Aufstehversuch habe ich dann um dreiviertel 10 gestartet. Erfolgreich. Um 10 Uhr saßen wir schließlich unten im Pub beim Frühstück– und waren welche von den letzten dort. *gg*
Schwer, sich zwischen Toast, Toast und Toast entscheiden zu müssen. Ich habe mich für Toast entschieden. Butter gab es als Draufgabe auch. Dazu ein Schwarztee mit Zucker, und wir drei konnten gestärkt außer Haus gehen!

Uri, ein Typ aus Israel und unser Roommate, den wir in der Früh kennengelernt haben, hat sich uns gleich mal angeschlossen! Also schnell Sachen gepackt und los ging’s in den Schneesturm!
Keine Handschuhe zu haben hält einen nicht davon ab, Schneebälle zu formen und andere zu bewerfen. Zum Glück hatte ich die Kamera in den Händen und somit eine Ausrede, warum ich nicht zur Zielscheibe degradiert werden konnte. ;)
Heute stand zuerst einmal die
Tower Bridge auf dem Programm (siehe Foto links und rechts), nachdem wir sie gestern nur von der London Bridge aus von weitem bewundern konnten:
Die Tower Bridge ist eine Straßenbrücke über den Fluss Themse in London. Sie wurde 1894 eröffnet und verbindet die City of London auf der Nordseite mit dem Stadtteil Southwark im Stadtbezirk London Borough of Southwark auf der Südseite. Es handelt sich hierbei um eine im neugotischen Stil errichtete Klappbrücke und um die am östlichsten gelegene Themsebrücke.
Die Tower Bridge ist 244 Meter lang, die Höhe der beiden
Brückentürme beträgt 65 Meter. Die Fahrbahn zwischen den 61 Meter voneinander entfernten Türmen liegt neun Meter über dem Fluss, die Fußgängerbrücke 43 Meter. Die beiden Baskülen können bis zu einem Winkel von 83 Grad hochgeklappt werden, um größeren Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen.
Die Brücke bildet einen Teil der inneren Ringstraße Londons und wird täglich von rund 40.000 Fahrzeugen befahren. Sie ist auch die östliche Begrenzung der London Congestion Charge, das Befahren der Brücke selbst ist jedoch nicht mautpflichtig. Um die Integrität des historischen Bauwerks zu bewähren, hat die Corporation of London eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 mph (36 km/h) verhängt, die rund um die Uhr mit Kameras überwacht wird. (Internet: Wikipedia)

Während eines Schneesturm Fotos zu machen hat sich als eine etwas schwierigere Aufgabe herausgestellt..... *gg*
Gleich auf der anderen Seite der Brücke befindet sich der
Tower of London:
Der Tower of London ist ein im Mittelalter errichteter Komplex aus mehreren befestigten Gebäuden entlang der Themse, der als Festung, Waffenkammer (stronghouse), königlicher Palast und Gefängnis, insbesondere für Gefangene der Oberklasse, diente. Außerdem waren dort die Münze, das Staatsarchiv, ein Waffenarsenal und ein
Observatorium untergebracht. Bis zu Jakob I. wohnten alle englischen Könige und Königinnen zeitweise dort. Es war üblich, dass der Monarch vor dem Tag seiner Krönung im Tower übernachtete und dann in feierlichem Zug durch die Stadt nach Westminster ritt. Heute werden im Tower die britischen Kronjuwelen aufbewahrt, ferner eine reichhaltige Waffensammlung. (Internet: Wikipedia)
Den Tower of London (siehe Foto links) hätte ich mir auch gerne von innen

angeschaut, nachdem in meinem Reiseführer von dem „wohl beeindruckendsten Bauwerk in London“ die Rede ist. Stattdessen sind wir weiter durch Schneematsch gestapft, auf der Suche nach dem „Osterei“-Gebäude, genauer dem Swiss RE Building, das sechsthöchste Gebäude in London mit 180 Metern Höhe. Und dieses Mal haben wir es auf Anhieb gefunden (siehe Foto rechts)!
Was wir auch entdeckt haben war eine österreichische Erste Bank (siehe Foto links mit uns vier drauf) und, dass Markus vom

morgendlichen Waschbeckengang noch seine Zahnbürste in der Jeans-Hosentasche hatte – den Zahnbürstenkopf natürlich nach oben *hihi*
Dann ging es weiter zur
St. Paul’s Cathedral:
Die Saint Paul's Cathedral ist eine Kathedral
e in London, der Hauptstadt Großbritanniens. Sie liegt im Stadtbezirk City of London etwa 300 m nördlich der Themse. Sie ist die Hauptkirche der Diözese von London der Anglikanischen Kirche.
Nicht erst seit der Hochzeit von Prinz Charles und Lady Diana ist der 111 Meter hohe mächtige Kuppelbau von Londons Diözesan-Kathedrale in der ganzen Welt bekannt. Ihre Geschichte lässt sich bis in das Jahr 604 zurückverfolgen. (Reiseführer und Internet: Wikipedia)
Durch den kleinen Park der Kathedrale, deren Hinterseite momentan restauriert wurde, sind wir auch gegangen. Und so wie auch schon im

National Botanic Garden in Irland gab es auch hier zahme Eichhörnchen! Echt süß die Kleinen. :) Uri hatte ein Snickers dabei, das gleich mal zum Füttern verwendet wurde. Zuerst war das kleine Eichhörnchen eher zaghaft, aber dann hat es sich energisch das, in Proportion zu seinem zarten Körper, riesiges Snickers geschnappt und damit auf den nächsten Baum geflüchtet, um dort genüsslich weiter am Riegel zu knabbern!
Dann war auch schon Mittagszeit und wir haben uns gleich in ein Lokal direkt von der St. Paul’s Cathedral gesetzt. Wieder mal Seafood-Pasta – ich steh’ einfa
c

h so auf Meeresfrüchte. *gg*
Auf den Treppen vor der Cathedral hat mittlerweile eine schottische Musikgruppe Aufstellung genommen und es hat sich langsam eine Menschentraube gebildet. Die Hotelmanagerin hat mir daraufhin erklärt, dass hier in Kürze die
olympische Fackel vorbeigetragen wird. Also ein schneller Tischwechsel und schon saßen wir am Fenster mit direktem Blick auf die Cathedral und die Straße davor, mit einer Hot Chocolate in der Hand.
Immer mehr Menschen sind gekommen. Auch Mitglieder der königlichen Familie waren vor Ort, allerdings konnten wir nicht

genau erkennen, wer das war. Fußgängerschranken sind aufgestellt worden und haufenweise Polizisten waren vor Ort. Natürlich gab es auch sehr viele, die aufgrund des Tibet-China-Konflikts demonstriert haben:
Mehrere Tausend Demonstranten haben am gestrigen Sonntag in London den Auftakt des olympischen Fackellaufs massiv gestört. Die
Protestierenden versuchten unter anderem, die Fackel an sich zu reißen, und die Flamme durch den gezielten Einsatz eines Feuerlöschers zu löschen. Die Polizei nahm mindestens 35 Randalierer fest. Der Protest galt dem chinesischen Vorgehen gegen die Unruhen im Tibet. China verurteilte seinerseits die Übergriffe. (Internet: Europolitan)
Die olympische Fackel selbst habe ich dann nur sehr kurz gesehen! Aufgrund des vorangegangenen Regens wurden die Sportler kurzerhand alle in Busse verfrachtet und

auch die Fackel konnte man nur auf einem Bus bewundern. Und der ist so schnell vorbeigefahren, dass ich Mühe hatte, überhaupt ein Foto davon zu machen. Danach hat sich jeder gefragt, ob’s das jetzt war, weil es gar so schnell gegangen ist.…
Achja, wusstet ihr, dass es hier in London gar nicht so unüblich ist, einen "Trinkgeldvorschlag" auf die Rechnung zu setzen? Das Lokal "Strada" hat uns das verrechnet, genauso wie das Lokal, wo wir am Sonntag gegessen haben.... *gg* 12,5% - das ist gar nicht mal wenig. Immerhin betrug das "Optional Service" bei dieser Rechnung fast 5 Pfund!
