Dienstag, 1. April 2008

National Botanic Gardens

....Der Tag hat schon mal gut begonnen. Um etwa halb 3 Uhr früh hatte ich endlich das vorletzte Assignment – „Management Accounting 2“ – fertiggestellt! Das hat mir eh am meisten Kopfzerbrechen bereitet, nachdem ich mit nicht sonderlich zuverlässigen Leuten in der Gruppe war, deren Englisch man am Schluss noch einmal Korrektur lesen darf.
Nachdem das Assignment ja heute abzugeben war, bin ich halt dann gestern Nacht noch etwas länger dran gesessen, aber schlussendlich war es dann doch fertig!!! :)

….Nach dieser anstrengenden Nacht habe ich erst mal bis halb 12 geschlafen *gg* …Nachdem seit gestern in Dublin das Wetter recht gut ist - was hoffentlich noch die nächsten paar Tage anhalten wird - habe ich mich spontan dazu entschlossen, doch mal etwas alleine zu unternehmen und das schöne Wetter auszunutzen! ....Es gibt ja noch ein paar Dinge, die ich noch unbedingt gesehen haben will, bevor’s wieder nachhause geht in etwas über 4 Wochen: Dazu gehören auch die National Botanic Gardens!

Also habe ich mich um halb 2 herum in die Stadt aufgemacht und war dann um etwa 3 bei den Gärten, die mitten in einer Wohngegend liegen – voll lustig *gg*:

Der botanische Garten, heute Irlands berühmtestes Botanik- und Gartenbauzentrum, wurde 1795 eröffnet. Das gusseiserne Palmenhaus und die anderen Gewächshäuser mit geschwungener Linienführung verströmen altmodischen Charme; (…) Im 20 Hektar großen Garten gedeihen über 16 000 Pflanzenarten. In ihm wurde erstmals in Europa unter anderem Pampasgras kultiviert. Eine Augenweide sind die viktorianischen Teppichbeete, weitere Höhepunkte der viel bewunderte Rosengarten sowie die artenreichen Sammlungen von Kakteen und Orchideen. Am „Yew Walk“ („Treidelpfad“) stehen Bäume aus dem frühen 18. Jahrhundert, unter anderem auch ein 30 Meter hoher Redwood-Baum. (Dorling Kindersley – Reiseführer Dublin)

Schon der kleine Vorgarten war voller bunter Blumen (siehe Foto oben rechts) – da hat man die Anlage auch schon von außen zwischen all den Wohnhäusern leicht identifizieren können ;)
….Die Gärten haben mir total gut gefallen! Wie schon oben geschrieben, ist die Anlage mit ihren 20 Hektar ja auch sehr groß und hat einiges zu bieten. Nach verschiedenen Themengebieten wurden die Beete angelegt und Pflanzen gesetzt. Neben Gewächshäusern ist natürlich der Großteil im Freien zu sehen. Schade, dass das einzige Gewächshaus, das momentan geschlossen war, gerade jenes ist, in dem ich die schönen Riesenseerosen sehen hätte können, von denen auch im Reiseführer ein Foto abgebildet ist. Naja, es gab ja auch genug andere Sachen zu bewundern!

Zuerst einmal bin ich durch die Gewächshäuser gegangen! Irgendwie bin ich da jedes Mal beim Betreten des nächsten der aneinandergebauten Häuser auf noch höhere Luftfeuchtigkeit gestoßen. *gg* Auch hier gab es verschieden Themenbereiche. Unter anderem war ein Haus voll mit Orchideen – von denen momentan leider nicht so viele geblüht haben -, Kakteen, und ein riesiges Palmenhaus gab es auch!
Im Freien bin ich gleich zu Beginn in den Rosengarten gegangen, der aber – wie zu erwarten war – sehr karg ausgesehen hat. Ist ja momentan nicht unbedingt die Zeit zum Blühen für die Rosen!
Gleich neben dem Rosengarten gab es den „Woodland Garden“ (siehe Foto unten), wo zwischen den hohen Bäumen auch einiges geblüht hat – unter anderem gab es hier auch Magnolien. Ein schmaler Bach führt auch durch die Gärten. Also sehr schön zum spazieren gehen! Hier bin ich auch auf Vergissmeinnicht und Hänsel&Gretel gestossen, wo ich gleich wieder an zuhause denken musste!
Besonders gut gefallen hat mir dann auch noch ein echt riiiiesengroßer Märzenbecher/Narzissen-Teppich zwischen Bäumen (siehe Foto rechts). Das hat toll ausgesehen!
Lustig war auch noch ein „Grass Garden“, wo ich zuerst gar nicht so genau wusste, was die 2 Quadratmeter Grasrechtecke am Boden sollen – nachdem für mich echt alle gleich ausgesehen haben. Auf den dezenten dunkelgrünen Schildern standen dann jedoch schon verschiedene Bezeichnungen für die grünen Hälmchen.
Der Steingarten ("Rockery"; siehe Foto links) war auch sehr schön angelegt - besonders mit seinen schmalen, sich schlängelnden Wegen hat er sehr nett gewirkt! Hier habe ich auch die Traubenhyazinthen aus der Heimat wieder erkannt! :)
Nach einem bunten Tulpen- und Märzenbecher-Beet, ging es noch an ein paar anderen gemischten Beeten und den verschiedensten Bäumen vorbei (unter anderem ein Eukalyptus Baum, siehe Foto links).
Den Abschluss meines Besuchs im National Botanic Garden hat dann das kleine „Alpine House“ gebildet, wo ich unter anderem Magarithen, Zyklamen und einen Enzian bestaunen durfte – und wieder habe ich an das schöne Österreich denken müssen! *gg*

Über 1 ½ Stunden bin ich durch den botanischen Garten spazieren gegangen und habe auch jede Menge Fotos gemacht!
Neben dem Fotografieren haben vor allem die süßen Eichhörnchen dort für Unterhaltung gesorgt (siehe Foto oben rechts)! Da gab es echt einige, und vor allem waren sie gar nicht menschenscheu – nicht umsonst wird schon im Eingangsbereich darauf hingewiesen, die "Squirrels" nicht zu füttern! Aber echt toll, wenn sie ganz unbekümmert vor einem den Weg kreuzen bzw. sogar ein bisschen näher kommen, wenn man in die Hocke geht – wirklich süüß! :) ....Einen kleinen Buben habe ich auch dabei beobachtet, wie er die Tiere mit Erdnüssen füttern wollte – der hat sie allerdings mehr damit abgeschossen, ist mir vorgekommen. *gg*

....Alles in allem ein echt schöner Nachmittag!
Danach noch schnell eine Kleinigkeit auf der O’Connell Street essen, dann noch ein Abstecher in die Henry Street (Fußgängerzone und Einkaufsstraße) – eine neue Weste musste her *gg* – und dann ging’s eh schon wieder mit dem 15er nachhause!




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