Meine ganze Reise hat mit einer unendlich traurigen Verabschiedung am Flughafen Wien Schwechat begonnen, wie nicht anders zu erwarten war. Innerhalb von 10min hatte ich dann die ganzen Pass- und Gepäckskontrollen passiert und bin kurz darauf im Flugzeug gesessen. 21A - ich bin am Fenster gesessen. Mit etwas Verspätung ist dann das Flugzeug endlich zur Startbahn gerollt. Begleitet haben uns die Klänge einer Instrumentalversion von "Stille Nacht". Zwar nicht sehr passend, aber irgendwie beruhigend nach dem emotionalen Abschied zuvor.
Wie üblich wurden auch bei diesem Flug Getränke angeboten. Mit dem Unterschied, dass ich bei Aer Lingus für meinen Schwarztee 2 Euro bezahlen durfte. Aber nachdem Dublin wohl allgemein eine teure Angelegenheit werden dürfte, sollte ich mich wohl besser nicht über 2 Euro beschweren.
Kurz nach der Landung war dann "I'm dreaming of a white christmas" und "Rudolph, the red nose reindeer" an der Reihe. Am Dubliner Flughafen hatte ich mein Gepäck schneller als erwartet und schon war ich draußen um Ausschau nach einem Taxi zu halten, das mich vom Norden Dublins in den Süden zu meiner Gastfamilie bringen sollte. Was ich gesehen habe, war eine lange Schlange. Zwei Beamten waren alleinig dafür zuständig, die Menschenmasse und die ankommenden Taxis zu koodinieren. Nachdem immer der nächste der an der Reihe war auch das nächste Taxi bekam, habe ich das große Los gezogen und fand mich in einem Bus für 9 Personen wieder. Ich als einziger Insasse, ausgenommen vom Fahrer. Lustigerweise hat sich die Navigationstechnik auch schon bei den Taxifahrern in Irland durchgesetzt, sodass wir schließlich von einem Navi in die 2 Bewelys Grove, Dublin 16 gebracht wurden. Besser nicht fragen, wieviel diese Taxifahrt gekostet hat.
Die Gastfamilie ist sehr nett. Mit der Frau (Carol) und ihrem Freund (Damien, der in Irland ein bekannter Pferderennenjournalist und -kommentator ist ....nur falls ihr wer kennen sollte? ;) ) habe ich dann noch bis 1 Uhr in der Früh Baileys und Rotwein getrunken. Zu unseren Füßen ist ein Wuzi-Schoßhündchen - "Tracy" - herumgewackelt. Sie ist schon 17 und momentan hustet sie, leicht heiser, vor sich hin - echt lustig dieser Hund.
Die anderen drei Studenten die auch hier wohnen habe ich heute kennengelernt. Alle drei aus Frankreich. Ein Ehepaar, Gwen und Frank (24 und 25), und Rachel (22). Gwen spricht sehr gut Englisch (nachdem sie Englisch auch in Frankreich studiert hat und nur zum Arbeiten hier in Dublin ist).
....Es ist so anstrengend den ganzen Tag englisch zu reden, in englischen Sätzen zu denken usw.. Ich muss mich die ganze Zeit konzentrieren und bin nach diesem ersten Tag schon total k.o. und müde. Vor lauter Konzentration vergesse ich schon auf das Fotografieren. Ja, so schlimm steht es schon um mich ;))
3 Kommentare:
Hallo Julia!
wie ich auf deinem super Blog *gg* gelesen habe, geht es dir ja recht gut in Irland. Du bist gut angekommen, verstehst sich gut mit der Gastfamilie und hast einen lustigen Hund zur Unterhaltung: Bin schon auf die ersten Fotos gespannt und wie du dich zurechtfindest im irischen Leben mit wahrscheinlich viel Regen.
Freu mich schon auf bladige Neuigkeiten von dir.
Bussi Katrin
Ahaa so leicht wurde unsre arme Nika also durch einen anderen Hund ersetzt tss
Bin im Stress weil ich meinen Artikel heut fertig schreiben muss... hoffe dir gehts gut und du trinkst nicht zu viel baileys ;)
Bussii
Hallo Julia,
Schön von dir zu lesen. Freu mich schon auf Photos (Hund nicht vergessen!)
Werd durch dich noch zum Blogger.
Bussi
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