Mittwoch, 7. Mai 2008
....Endlich wieder ein Blogeintrag!
Aufgrund zahlreicher Beschwerden werde ich jetzt allerdings noch versuchen, die letzten 2 Wochen in Irland - also meine Rundreise - in Worte zu fassen, damit jeder nachlesen kann, was ich da so getrieben hab'!
Ich hoffe, ihr seid geduldig, denn bei über 2800 Fotos alleine von den 2 Wochen, habe ich jetzt schon Angst, eine Auswahl für diesen Blog treffen zu müssen. Und an die ganzen Reiseführerzitate will ich gar nicht erst denken.... *lol* Naja, mal schaun, wie ausführlich es dann schlussendlich wird....
....Momentan genieße ich es einfach nur, wieder hier zu sein, alle wiederzusehen und kurzärmlig herumlaufen zu können! ;)
Dienstag, 22. April 2008
Lebenszeichen aus Cork!
Wetter ist gerade nicht so toll, aber gestern sind wir noch an der Suedkueste in Dunmore in der Sonne gesessen - voll schoen! Also hoffe ich, dass es bald wieder besser wird....
Kulturell sind wir auch gut unterwegs, und in einem unserer 5 Reisefuehrer steht immer etwas Informatives, das bei den Autofahrten zwischen "Mattafix" und "The Killers" zum Vorlesen ist - sofern mir bei Sebastians Fahrstil nicht schon schlecht geworden ist. *lol*
Also dann, wir fahren jetzt mal weiter zum "Blarney Castle" und danach gehts in das Kuestendorf Kinsale. Mit drei Burschen muss man sich natuerlich auch das heutige Fussballmatch anschauen - aber die Schnapskarten kommen mal fix mit ins Pub!
.....Ganz viele Bussis nach Oesterreich! :)
Samstag, 19. April 2008
....Morgen geht's los!
Marco (der Spanier), Erik (der Schwede), Sebastian (der Deutsche) und wir drei Österreicher werden morgen am Vormittag zum Flughafen aufbrechen und unsere zwei Mietautos abholen. Ein Golfi-mäßiges Auto und ein Toyota Corolla Estate-ähnliches Auto. -Bin schon gespannt, was wir dann im Endeffekt kriegen werden! :)
Nachdem Mittwoch Abend erst die Autos gebucht wurden, und auch da erst die grobe Route unseres Trips festgelegt worden ist, wird über den Rest mehr spontan entschieden. Marco und Erik sind ja nur 5 Tage dabei - sie verlassen uns in Killarney (Südwesten, Nähe Ring of Kerry) - und deshalb wird das Golfi auch dort am Flughafen wieder zurückgegeben und es geht zu viert weiter!
Reiseführer haben wir mehr als genug! -Ich habe ja selbst zwei sehr ausführliche von zuhause mitgenommen, Samy steuert auch einen bei, und von der Anna (Deutsche) haben wir auch noch zwei Reiseführer bekommen. Achja, und die Straßenkarte vom Ervin wurde uns ja auch vererbt....*gg*
Ich freu' mich schon total auf den Trip und hoffe, dass wir trotz Linksverkehrs (Fahren auf der falschen Straßenseite, Schalten mit links (genauso wie natürlich Blinken mit links *gg*)) wieder heil am 2. Mai in Dublin ankommen werden! Am 3. Mai in der Früh geht's ja für mich schon wieder zurück nachhause - aber daran will ich erst mal gar nicht denken..... ;))
....Wenn ich unterwegs in einem Hostel Internet haben sollte, wird hier natürlich wieder fleißig Bericht erstattet! ....Jetzt werde ich mich mal hinsetzen und die Route für morgen und übermorgen planen.... :)
Dienstag, 15. April 2008
Castletown House
Zuerst wieder ins Stadtzentrum und von dort dann eine weitere Dreiviertelstunde mit dem Bus bis in das Dörfchen Kildare. Der Bus hat so ziemlich vor dem Anwesen des Castletown House gehalten – sehr angenehm:
„Castletown wurde 1722-1732 für den irischen Parlamentssprecher William Conolly erbaut. Die Fassade ist eine Arbeit des Florentiner
Architekten Allessandro Galilei und gilt als erstes Beispiel des Palladianismus auf der Insel. Die herrliche Innenausstattung datiert aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In Auftrag gegeben wurde sie von Louisa Lennox, der Frau von William Conollys Großneffen Tom, der ab 1759 hier wohnte. 1965 wurde Castletown von der Irish Georgian Society übernommen und instand gesetzt. Es gehört jetzt dem Staat und ist öffentlich zugänglich.“ (Dorling Kindersley – Reiseführer Dublin)Am Dienstag um die Mittagszeit war natürlich kaum etwas los dort im Castletown House. Lustigerweise hatten Teresa und ich dann sogar eine „Privatführung“ – ca. 30 Minuten – nur für 3,50 Euro pro Person *gg*, weil sonst keine Leute dort waren.
Die Führung war sehr interessant, und wir bekamen sehr viele Räume vom Haus zu sehen, auch wenn es da noch zahlreiche gibt, die der Öffentlichkeit noch nicht zugänglich gemacht werde
n. Das Haus ist ja echt riesig! (siehe Foto links aus dem Internet)Etwas besonderes an diesem Haus ist der „Print Room“ (siehe Foto rechts aus dem Internet):
„In dem einzigen noch erhaltenen „Print Room“ Irlands (18. Jh.) widmete sich Lady Louisa italienischen Stichen. Damals pflegten die Damen solche Drucke direkt an die Wand zu applizieren und mit kunstvollen Girlanden zu rahmen.“ (Dorling Kindersley – Reiseführer Dublin)
Weiters hat uns unser Guide erzählt, dass noch sehr viel vom Briefkontakt, den Louisa mit ihrer Schwester Emily gehabt hat, erhalten ist, und man daher weiß, dass Louisa sehr viele der Möbel von dem Haus ihrer Schwester in Dublin – Leinster House (auch zu besichtigen) – für ihr Castletown House nachbauen hat lassen. Außerdem hatte sie einen Faible für Dummy-Türen: Das sind Türen, die keine sind. Also Attrappen, und dienen rein dazu, den Raum symetrischer zu gestalten.
Das Empfangszimmer für Gäste des alten William Conolly haben wir auch noch besichtigt. Das Bett im Raum dient nicht Schlafzwecken, sondern es ist ein Symbol für Macht, seine Gäste – die auf herumstehenden Sesseln Platz nehmen durften – auf dem Bett zu empfangen.
Zum Schluss der Führung habe ich dann noch nach seinem richtigen Schlafzimmer gefragt. Daraufhin wurde uns dann noch das noch nicht restaurierte Schlafzimmer gezeigt und auch das alte Bad. War auch einmal lustig, so einen Raum anschauen zu dürfen, bevor er für die Austellung freigegeben wird! Die Möbel mit Stoffbahnen zugedeckt, ein schäbiger Holzboden und keine Tapete an den Wänden. Da sieht man, dass da echt ein Haufen Arbeit dahinter steckt, so etwas zu restaurieren….
Auf den Bus zurück nachhause durften wir dann wieder eine halbe Stunde warten.
Nachdem wir nichts zu Mittag gegessen hatten, ging es jetzt erst mal ins "Porterhouse". Ich habe eine Lachs gegessen und die Teresa das traditionelle Irish Stew. Hat beides sehr gut geschmeckt! Als krönenden Abschluss ihres Kurztrips hierher haben wir dann noch eine Butlers Hot Chocolate getrunken…. Mmmhh, sehr lecker!
Montag, 14. April 2008
Die Gärten von Powerscourt
Von zuhause aufgebrochen sind wir erst um 12. Zuerst mit dem 15er in die Stadt, ein Hot Chicken Wrap vom Spar und von dort dann mit dem Dart nach Bray. Um 2 herum haben wir dann dort auf unseren Bus gewartet, mit dem wir wieder fast eine halbe
Kirche, Dundrum und "Pathology"
Eine Stunde später war die Messe dann aus und Teresa und ich auf dem Weg Richtung Stadtzentrum. Auf der Grafton Street haben wir dann noch kurz einem Stand-up Comedian zugeschaut - wahrscheinlich derselbe, den damals schon Samy und Reinhold gesehen haben - und es wurden auch schon die ersten Ohrringe erstanden. :)
Dann ging es schon mit der Luas nach Dundrum! Zuerst einmal Mittagessen beim KFC, damit es dann gstärkt an's Geld-ausgeben gehen konnte. :) Leider waren wir allerdings beide nicht sehr erfolgreich bei diesem Shoppingtrip, was auch ein bisschen an dessen Länge liegen könnte.... Geplant war ja, bis zum Ende (also 7 - und das an einem Sonntag *hihi*) zu bleiben, aber die Aussicht auf Gratis-Kinokarten ließ uns dann doch früher abbrechen. Davor ging sich allerdings noch Smoothie-Trinken aus: meiner war ein "Tropical Storm" und von Teresa's Mischung habe ich den Namen vergessen, aber es war irgendeine Beerenmix. (siehe Foto rechts)
....Das Kino war dann doch nicht gratis. *lol* Also umsonst gefreut. Samy's neue Bekanntschaft hat auf sich Warten lassen, bzw. hat das mit der Kommunikation am Handy nicht so ganz hingehaut, und so haben wir sie dann erst nach dem Film getroffen, wo sie sich dann tausendmal entschuldigt hat und uns gefragt hat, ob wir uns nicht jetzt (um 10 herum) noch einen Film anschauen wollen. *gg*
Achja, unsere Wahl ist diesem Abend auf "Pathology" gefallen. Das ist ein grauslicher Psycho-Film. Ich hab' da mal was drüber im Internet gelesen und die Geschichte hat sich spannend angehört. ....Im Endeffekt war dann der Film echt schlecht! Ich fand ihn gar nicht mal so grauslich. Sicher, man hat gesehen, wie Körper aufgeschnitten worden sind, der Brustkorb mit so was Zangelähnlichem aufgebrochen wird usw., aber nicht wirklich etwas, was auch nur annähernd an "Hostel" herankommen würde - jaja, der Film hat es mir angetan. *gg*
Und auch sonst war der Film schlecht gemacht. Der Jess-Schauspieler ("Gilmore Girls") hatte eine Hauptrolle und bei ihm ist man am allerwenigsten mitgekommen, wie er vom Musterstudenten mit netter Freundin (Alyssa Milano - Phoebe in "Charmed") innerhalb von 15 Minuten Spielfilmlänge zum eiskalten Mörder werden konnte, der Sexorgien neben den Ermordeten veranstaltet. ....Alles in allem ein kranker Film, der nicht einmal gut gemacht war.
....Trotz all dem konnte ich danach noch meinen Chicken Royal verspeisen und ohne Albträume einschlafen! :)
Samstag, 12. April 2008
National Museum und "21"
Irish Dance und Fede's Überraschungsparty
Donnerstag, 10. April 2008
Unterwegs mit Room Nr. 7 – London was in!
In der Bar downstairs haben wir noch unsere Roommates, die
Nachdem um halb 12 keine Tube mehr fährt und das Bussystem auch etwas verwirrend ist, sind wir dann einfach in die nächstgelegene Bar gegangen. „Belushi“ – dort war’s auch noch sehr lustig und wir sind bis zum Schluss geblieben!
….Um halb 3 waren wir dann schon wieder im Betti. Gewisse Leute konnten gleich einschlafen und andere begannen noch im Zimmer zu jonglieren….
So, 6.4.08: Schneeballschlacht, olympische Fackel und „Snickers“-fressende Eichhörnchen, Teil 2
Das Britische Museum (englisch: British Museum) in London ist eines der größten und bedeutendsten kulturgeschichtlichen Museen der Welt. Das Museum beherbergt heute etwa sechs Millionen Objekte, die die gesamte Kulturgeschichte der Menschheit von ihrem Anfang bis zum heutigen Tag dokumentieren.
Das Museumsgebäude, das 1848 fertiggestellt wurde, hat einen
Das Museum war echt toll! Es war auch einiges los – war ja Sonntag – aber dadurch, dass das Museum so riesig ist, hat sich alles gut verteilt.
Sehr beeindruckt hat mich vor allem die Abteilung über Ägypten! Das Highlight war hier natürlich der „Stein von Rosetta“ (siehe Foto links), der wesentlich zur Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen beitrug. Zahlreiche Pharaonen aus Stein und diverse Reliefs konnten bewundert werden. (siehe Fotos links und rechts)
Dann haben wir uns noch eine Ausstellung mit dem Tit
Natürlich sind wir auch noch durch die Ausstellung über Europa gegangen, und den Nahen Osten haben wir auch nicht ausgelassen. Zahlreiche Buddhas wurden angeschaut, und vor dem lustigsten haben wir uns dann auch fotografieren lassen (siehe Foto rechts)
Angenehm war auch, dass man im British Museum keine Eintritt
Nach 1 ½ Stunden machten wir uns also wieder auf den Weg. Unser nächstes Ziel war der Picadilly Circus. Mittlerweile ist das Wetter richtig schön geworden. Die Sonne hat sich gezeigt,
Bei so einem Wetter waren wir dann natürlich zu Fuß unterwegs:
Piccadilly Circus ist eine bekannte Straßenkreuzung und ein öffentlicher Platz im Londoner West End. Hauptsächlich ist der Piccadilly Circus für seine Leuchtreklamen an der Nordseite des Platzes, sowie für den Shaftesbury-Gedenkbrunnen, bekannt. Der Platz ist außerdem von zahlreichen, erwähnenswerten Gebäuden, wie dem London Pavilion
Die Leuchtreklamen dort könnt ihr auch auf dem Foto unten sehen!
Essen waren wir dann auch noch, im Lokal „Azurro“. Das liegt in einer Seitenstraße und das Lokal selbst befindet sich im Keller. Umso positiver überrascht waren wir dann vom schlichten, eleganten Ambiente des Restaurants (siehe Foto links) und dem echt guten Essen dort. –Jetzt wissen wir auch gleich, was „rocket“ und „asparagus“ ist. *gg*
So, 6.4.08: Schneeballschlacht, olympische Fackel und „Snickers“-fressende Eichhörnchen, Teil 1
Davor wurde allerdings noch ein Blick aus dem Fenster geworfen. Schnee. Ein richtiger Schneesturm hat da draußen getobt! Vom dritten Stock aus hatte ich einen guten Blick auf einig
Den zweiten Aufstehversuch habe ich dann um dreiviertel 10 gestartet. Erfolgreich. Um 10 Uhr saßen wir schließlich unten im Pub beim Frühstück– und waren welche von den letzten dort. *gg*
Schwer, sich zwischen Toast, Toast und Toast entscheiden zu müssen. Ich habe mich für Toast entschieden. Butter gab es als Draufgabe auch. Dazu ein Schwarztee mit Zucker, und wir drei konnten gestärkt außer Haus gehen!
Uri, ein Typ aus Israel und unser Roommate, den wir in der Früh kennengelernt haben, hat sich uns gleich mal angeschlossen! Also schnell Sachen gepackt und los ging’s in den Schneesturm!
Keine Handschuhe zu haben hält einen nicht davon ab, Schneebälle zu formen und andere zu bewerfen. Zum Glück hatte ich die Kamera in den Händen und somit eine Ausrede, warum ich nicht zur Zielscheibe degradiert werden konnte. ;)
Heute stand zuerst einmal die Tower Bridge auf dem Programm (siehe Foto links und rechts), nachdem wir sie gestern nur von der London Bridge aus von weitem bewundern konnten:
Die Tower Bridge ist eine Straßenbrücke über den Fluss Themse in London. Sie wurde 1894 eröffnet und verbindet die City of London auf der Nordseite mit dem Stadtteil Southwark im Stadtbezirk London Borough of Southwark auf der Südseite. Es handelt sich hierbei um eine im neugotischen Stil errichtete Klappbrücke und um die am östlichsten gelegene Themsebrücke.
Die Tower Bridge ist 244 Meter lang, die Höhe der beiden
Die Brücke bildet einen Teil der inneren Ringstraße Londons und wird täglich von rund 40.000 Fahrzeugen befahren. Sie ist auch die östliche Begrenzung der London Congestion Charge, das Befahren der Brücke selbst ist jedoch nicht mautpflichtig. Um die Integrität des historischen Bauwerks zu bewähren, hat die Corporation of London eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 mph (36 km/h) verhängt, die rund um die Uhr mit Kameras überwacht wird. (Internet: Wikipedia)
Während eines Schneesturm Fotos zu machen hat sich als eine etwas schwierigere Aufgabe herausgestellt..... *gg*
Gleich auf der anderen Seite der Brücke befindet sich der Tower of London:
Der Tower of London ist ein im Mittelalter errichteter Komplex aus mehreren befestigten Gebäuden entlang der Themse, der als Festung, Waffenkammer (stronghouse), königlicher Palast und Gefängnis, insbesondere für Gefangene der Oberklasse, diente. Außerdem waren dort die Münze, das Staatsarchiv, ein Waffenarsenal und ein
Den Tower of London (siehe Foto links) hätte ich mir auch gerne von innen
Was wir auch entdeckt haben war eine österreichische Erste Bank (siehe Foto links mit uns vier drauf) und, dass Markus vom
Dann ging es weiter zur St. Paul’s Cathedral:
Die Saint Paul's Cathedral ist eine Kathedral
Nicht erst seit der Hochzeit von Prinz Charles und Lady Diana ist der 111 Meter hohe mächtige Kuppelbau von Londons Diözesan-Kathedrale in der ganzen Welt bekannt. Ihre Geschichte lässt sich bis in das Jahr 604 zurückverfolgen. (Reiseführer und Internet: Wikipedia)
Durch den kleinen Park der Kathedrale, deren Hinterseite momentan restauriert wurde, sind wir auch gegangen. Und so wie auch schon im
Dann war auch schon Mittagszeit und wir haben uns gleich in ein Lokal direkt von der St. Paul’s Cathedral gesetzt. Wieder mal Seafood-Pasta – ich steh’ einfac
Auf den Treppen vor der Cathedral hat mittlerweile eine schottische Musikgruppe Aufstellung genommen und es hat sich langsam eine Menschentraube gebildet. Die Hotelmanagerin hat mir daraufhin erklärt, dass hier in Kürze die olympische Fackel vorbeigetragen wird. Also ein schneller Tischwechsel und schon saßen wir am Fenster mit direktem Blick auf die Cathedral und die Straße davor, mit einer Hot Chocolate in der Hand.
Immer mehr Menschen sind gekommen. Auch Mitglieder der königlichen Familie waren vor Ort, allerdings konnten wir nicht