Mittwoch, 7. Mai 2008

....Endlich wieder ein Blogeintrag!

Seit Samstag, 3. Mai, bin ich wieder in unserer schönen Heimat Österreich! Seitdem war dauernd etwas los, sodass ich gar nicht mehr an diesen Blog gedacht habe....
Aufgrund zahlreicher Beschwerden werde ich jetzt allerdings noch versuchen, die letzten 2 Wochen in Irland - also meine Rundreise - in Worte zu fassen, damit jeder nachlesen kann, was ich da so getrieben hab'!
Ich hoffe, ihr seid geduldig, denn bei über 2800 Fotos alleine von den 2 Wochen, habe ich jetzt schon Angst, eine Auswahl für diesen Blog treffen zu müssen. Und an die ganzen Reiseführerzitate will ich gar nicht erst denken.... *lol* Naja, mal schaun, wie ausführlich es dann schlussendlich wird....

....Momentan genieße ich es einfach nur, wieder hier zu sein, alle wiederzusehen und kurzärmlig herumlaufen zu können! ;)

Dienstag, 22. April 2008

Lebenszeichen aus Cork!

....Nachdem's gerade regnet, sitzen wir - mittlerweile nur mehr vier - in einem Internetcafe in Cork im Sueden von Irland! Die ersten zwei Tage (und Naechte) sind gut ueberstanden und waren total lustig! :) Marco und Erik sehen wir dann am Donnerstag wieder in Kenmare, damit wir zusammen den "Ring of Kerry" umrunden koennen. Autogefahren bin ich noch nicht, aber wir zahlen ja eh 17 Euro am Tag, damit im Falle eines Unfalles nicht einmal ein Selbsbehalt zu bezahlen ist. *gg*

Wetter ist gerade nicht so toll, aber gestern sind wir noch an der Suedkueste in Dunmore in der Sonne gesessen - voll schoen! Also hoffe ich, dass es bald wieder besser wird....
Kulturell sind wir auch gut unterwegs, und in einem unserer 5 Reisefuehrer steht immer etwas Informatives, das bei den Autofahrten zwischen "Mattafix" und "The Killers" zum Vorlesen ist - sofern mir bei Sebastians Fahrstil nicht schon schlecht geworden ist. *lol*

Also dann, wir fahren jetzt mal weiter zum "Blarney Castle" und danach gehts in das Kuestendorf Kinsale. Mit drei Burschen muss man sich natuerlich auch das heutige Fussballmatch anschauen - aber die Schnapskarten kommen mal fix mit ins Pub!

.....Ganz viele Bussis nach Oesterreich! :)

Samstag, 19. April 2008

....Morgen geht's los!

....Nachdem jetzt die letzten paar Tage zum Zusammenpacken genutzt wurden und ich die letzten Dinge geklärt habe, wie beispielsweise mein Zusatzgepäck nachhausezuschicken, geht es morgen endlich los auf unsere 13tägige Rundreise durch das schöne Irland!

Marco (der Spanier), Erik (der Schwede), Sebastian (der Deutsche) und wir drei Österreicher werden morgen am Vormittag zum Flughafen aufbrechen und unsere zwei Mietautos abholen. Ein Golfi-mäßiges Auto und ein Toyota Corolla Estate-ähnliches Auto. -Bin schon gespannt, was wir dann im Endeffekt kriegen werden! :)

Nachdem Mittwoch Abend erst die Autos gebucht wurden, und auch da erst die grobe Route unseres Trips festgelegt worden ist, wird über den Rest mehr spontan entschieden. Marco und Erik sind ja nur 5 Tage dabei - sie verlassen uns in Killarney (Südwesten, Nähe Ring of Kerry) - und deshalb wird das Golfi auch dort am Flughafen wieder zurückgegeben und es geht zu viert weiter!
Reiseführer haben wir mehr als genug! -Ich habe ja selbst zwei sehr ausführliche von zuhause mitgenommen, Samy steuert auch einen bei, und von der Anna (Deutsche) haben wir auch noch zwei Reiseführer bekommen. Achja, und die Straßenkarte vom Ervin wurde uns ja auch vererbt....*gg*

Ich freu' mich schon total auf den Trip und hoffe, dass wir trotz Linksverkehrs (Fahren auf der falschen Straßenseite, Schalten mit links (genauso wie natürlich Blinken mit links *gg*)) wieder heil am 2. Mai in Dublin ankommen werden! Am 3. Mai in der Früh geht's ja für mich schon wieder zurück nachhause - aber daran will ich erst mal gar nicht denken..... ;))

....Wenn ich unterwegs in einem Hostel Internet haben sollte, wird hier natürlich wieder fleißig Bericht erstattet! ....Jetzt werde ich mich mal hinsetzen und die Route für morgen und übermorgen planen.... :)

Dienstag, 15. April 2008

Castletown House

Unser heutiges Ziel war das Castletown House in Kildare. So wie auch schon gestern hatten wir auch heute wieder eine lange Anreise.
Zuerst wieder ins Stadtzentrum und von dort dann eine weitere Dreiviertelstunde mit dem Bus bis in das Dörfchen Kildare. Der Bus hat so ziemlich vor dem Anwesen des Castletown House gehalten – sehr angenehm:

„Castletown wurde 1722-1732 für den irischen Parlamentssprecher William Conolly erbaut. Die Fassade ist eine Arbeit des Florentiner Architekten Allessandro Galilei und gilt als erstes Beispiel des Palladianismus auf der Insel. Die herrliche Innenausstattung datiert aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In Auftrag gegeben wurde sie von Louisa Lennox, der Frau von William Conollys Großneffen Tom, der ab 1759 hier wohnte. 1965 wurde Castletown von der Irish Georgian Society übernommen und instand gesetzt. Es gehört jetzt dem Staat und ist öffentlich zugänglich.“ (Dorling Kindersley – Reiseführer Dublin)

Am Dienstag um die Mittagszeit war natürlich kaum etwas los dort im Castletown House. Lustigerweise hatten Teresa und ich dann sogar eine „Privatführung“ – ca. 30 Minuten – nur für 3,50 Euro pro Person *gg*, weil sonst keine Leute dort waren.
Die Führung war sehr interessant, und wir bekamen sehr viele Räume vom Haus zu sehen, auch wenn es da noch zahlreiche gibt, die der Öffentlichkeit noch nicht zugänglich gemacht werden. Das Haus ist ja echt riesig! (siehe Foto links aus dem Internet)
Etwas besonderes an diesem Haus ist der „Print Room“ (siehe Foto rechts aus dem Internet):

„In dem einzigen noch erhaltenen „Print Room“ Irlands (18. Jh.) widmete sich Lady Louisa italienischen Stichen. Damals pflegten die Damen solche Drucke direkt an die Wand zu applizieren und mit kunstvollen Girlanden zu rahmen.“ (Dorling Kindersley – Reiseführer Dublin)

Weiters hat uns unser Guide erzählt, dass noch sehr viel vom Briefkontakt, den Louisa mit ihrer Schwester Emily gehabt hat, erhalten ist, und man daher weiß, dass Louisa sehr viele der Möbel von dem Haus ihrer Schwester in Dublin – Leinster House (auch zu besichtigen) – für ihr Castletown House nachbauen hat lassen. Außerdem hatte sie einen Faible für Dummy-Türen: Das sind Türen, die keine sind. Also Attrappen, und dienen rein dazu, den Raum symetrischer zu gestalten.
Das Empfangszimmer für Gäste des alten William Conolly haben wir auch noch besichtigt. Das Bett im Raum dient nicht Schlafzwecken, sondern es ist ein Symbol für Macht, seine Gäste – die auf herumstehenden Sesseln Platz nehmen durften – auf dem Bett zu empfangen.
Zum Schluss der Führung habe ich dann noch nach seinem richtigen Schlafzimmer gefragt. Daraufhin wurde uns dann noch das noch nicht restaurierte Schlafzimmer gezeigt und auch das alte Bad. War auch einmal lustig, so einen Raum anschauen zu dürfen, bevor er für die Austellung freigegeben wird! Die Möbel mit Stoffbahnen zugedeckt, ein schäbiger Holzboden und keine Tapete an den Wänden. Da sieht man, dass da echt ein Haufen Arbeit dahinter steckt, so etwas zu restaurieren….

Auf den Bus zurück nachhause durften wir dann wieder eine halbe Stunde warten.
Nachdem wir nichts zu Mittag gegessen hatten, ging es jetzt erst mal ins "Porterhouse". Ich habe eine Lachs gegessen und die Teresa das traditionelle Irish Stew. Hat beides sehr gut geschmeckt! Als krönenden Abschluss ihres Kurztrips hierher haben wir dann noch eine Butlers Hot Chocolate getrunken…. Mmmhh, sehr lecker!

Montag, 14. April 2008

Die Gärten von Powerscourt

Heute Montag haben wir die lange Reise zu den Powerscourt Gärten angetreten! Um zu ihnen zu gelangen muss man ja zuerst einmal mit dem Dart vom Stadtzentrum von Dublin bis in den Küstenort Bray fahren, und von dort dann weiter mit einem Bus in die Berge, nahe des Dorf Enniskerry.

Von zuhause aufgebrochen sind wir erst um 12. Zuerst mit dem 15er in die Stadt, ein Hot Chicken Wrap vom Spar und von dort dann mit dem Dart nach Bray. Um 2 herum haben wir dann dort auf unseren Bus gewartet, mit dem wir wieder fast eine halbe Stunde zu den Gärten gefahren sind. ...Sehr aufwendig also, dorthin zu gelangen.....
Von der Bushaltestelle waren es dann auch noch 20 Minuten zu gehen, bis wir endlich beim Eingang zu den Powerscourt Gardens angekommen waren:

"Die Gärten von Powerscourt sind wegen ihrer Gestaltung und der herrlichen Lage am Fuß des Great Sugar Loaf Mountain die vielleicht schönsten Irlands. Richard Wingfield, der erste Viscount von Powerscourt, gab das Anwesen um 1730 in Auftrag. Später verfielen die Gärten, wurden jedoch kurz nach 1840 nach Originalplänen wiederhergestellt. Weitere Ziergärten ließ der siebte Viscount 1858-75 anlegen. Er installierte auch Tore, Vasen und Statuen, die er auf seinen Reisen auf dem Festland gesammelt hatte. Das Haus brannte 1974, doch Erdgeschoss und Ballsaal im ersten Stock wurden bereits renoviert." (Dorling Kindersley - Reiseführer Dublin)

Um 3 konnten wir dann also endlich unseren Rundgang durch die Gärten starten! Das Wetter war diesmal auf unserer Seite, auch wenn es mit knapp 10 Grad nicht allzu warm war. Aber wenn die Sonne sich hi und da mal zeigt, ist man ja hier schon zufrieden. ;)

Der Garten ist in verschiedene Bereiche eingeteilt. Den größten davon nimmt klarerweise der italienische Garten ein, der sich weitläufig hinter dem Powerscourt House erstreckt.
Man kann sich von der Terasse einen sehr schönen Blick über den perfekt gepflegten italienischen Garten (siehe Fotos links und rechts und unten) verschaffen und auch das Steinmosaik (siehe Foto rechts) bewundern. Von dort aus hat man natürlich auch einen tollen Blick auf den Tritonsee, mit einem Springbrunnen in der Mitte.

"Der italienische Garten ist auf Terrassen angelegt, die nach 1730 in das umliegende Hügelland gegraben wurden.
Kieselmosaik: Am nahen Strand von Bray sammelte man Tonnen von Kieselsteinen, um auf der Terrasse dieses Mosaik anzulegen." Dorling Kindersley - Reiseführer Dublin)

Danach haben wir unseren Rundgang durch die Gärten gestartet. Um diesen italienischen Garten herum sind nämlich auch noch viele weitere kleinere Bereiche zu finden. Unter anderem haben wir gleich zu Beginn ein großes Märzenbecherfeld bewundert und auch den "Pepper Pot Tower" (siehe Foto rechts) angeschaut.
Kurz darauf waren wir auch schon im "Japanischen Garten" (siehe Fotos links und rechts und unten), der meiner Meinung nach das Highlight dieses Gartens ist! Magnolienbäume, Bambus und viele andere Pflanzen.... ein kleiner Teich, ein Bach - richtig schön zum Entspannen dort (hätten wir nicht vor einem Haufen lärmender Schulkinder flüchten müssen....)!

Dann ging's weiter zum Tierfriedhof. Hier ließen die Wingfields ihre Hunde und Katzen, ja sogar Pferde und Rinder begraben. Der eine Grabstein auf dem Foto links unten zeigt, dass das Shetlandpony Tommy mit seiner "Frau" Magic begraben wurde und auf dem Foto rechts unten kann man lesen, dass hier zwei Kühe liegen, wobei die eine schon 17 Kälber zur Welt gebracht hat uns literweise Milch gegeben hat in ihrem Leben und die andere irgendein Irish Champion oder so geworden ist. Die Teresa hat auch gemeint, dass auf einem Grabstein davon die Rede war, dass das Tie
r "killed" worden ist..... Also irgendwie interessant, sich diese Tiergrabsteine durchzulesen.... *gg*

Danach wurde noch ein kleinerer See mit Springbrunnen angeschaut und durch zwei kleinere Gärten gewandert und schon waren wir wieder beim Ausgangspunkt unseres Rundgangs - dem P
owerscourt House! 1 1/2 Stunden haben wir also hier verbracht.
Der Nachhauseweg war dann ein seeehr langer....Zuerst einmal eine halbe Stunde ins Dorf Enniskerry gehen. Dort ist uns dann der Bus vor der Nase davongefahren, und so durften wir eine Stunde auf den nächsten warten..... Dann noch mit dem Dart zurück nach Dublin und mit dem Bus nachhause.... War also etwas anstrengend, aber die schönen Gärten von Powerscourt waren es wert! :)

Kirche, Dundrum und "Pathology"

Für heute (Sonntag) haben wir uns vorgenommen, in die Kirche zu gehen - nachdem wir aber den Bus verpasst haben, geriet der Plan zwischenzeitlich etwas in Wanken.... Dann hatten wir jedoch Glück und mit dem nächsten Bus trafen wir dann 5 vor 11 Uhr bei der St. Mary's Church in Rathmines - auf der Straße zum College gelegen - ein.

Bei dieser "Kirche" handelt es sich um einen recht großen Dom direkt zwischen Wohnhäusern - die St. Mary's Church (siehe Foto links), zugehörig zum schräg-gegenüberliegenden St. Mary's College. Davor hohe Säulen und rote, etwas höhere Türen. Symetrisch angelegt mit einer großen Kuppel in der Mitte und 4 Seitenteile.
In der Kirche waren mittelmäßig viele Leute, was aber auch daran liegen könnte, dass gerade am Sonntag ein paar mal am Tag Messen stattfinden. Wir haben uns relativ weit hinten in die Kirche gesetzt. Die anderen Leute dort hatten alle irgendwelche Messezettel in der Hand, also ist die Teresa dann einfach wieder aufgestanden, um welche von den im Eingangsbereich liegenden Stappeln zu holen. Irgendwie ist sie dann nicht mehr wiedergekommen, also habe ich mich umgedreht, und sie mit einem älteren Mann im Gespräch gesehen. Wieder zurück am Platz hat sie mir ihre neueste Errungenschaft - eine Fürbitte - präsentiert, die ihr der Mann angedreht hat, also wurde erst mal unserer Sitzplatz in die fünfte Reihe Mittelgang verlegt und immer auf einen Mann, der links vorne sitzt, gestarrt, weil wenn der zum Altar geht, ist auch die Teresa dran.

Die Messe war sehr schön aufgebaut - wahrscheinlich auch deshalb, weil es sich um eine "Family Mass" gehandelt hat. Die Kinder haben sich im Eingangsbereich auch Stifte und Bilder zum Bemalen nehmen können, als Beschäftigung während der Messe. Es wurde einiges gesungen: Eine Frau stand dabei immer am Rednerpult und hat somit den "Ton angegeben". Bei einem Lied wurden auch die Kinder miteingebunden, die dann vorne beim Altar im Kreis gestanden sind und eine kleine Choreographie dafür eingeübt hatten. Der Pianist ist auf der rechten Seite vor den Kirchenbänken gesessen. Der einzige Ministrant war ein weißhaariger Mann, der älter aussah, als der Pfarrer selbst. *gg*
Es war irgendwie total lustig, alles mal auf englisch zu hören, das Vater Unser, das Glaubensbekenntnis, Lamm Gottes, usw.:
"We believe in one God,
the Father, the Almighty,
maker of heaven and earth,
of all that is, seen and unseen."
(Na, habt ihr das erkannt? -Das sind die ersten paar Zeilen des "profession of faith")

War nur ein bisschen dumm, die ganze Messe lang nichts mitbeten zu können und somit stumm dazusitzen, und der Gesang war mir meistens auch zu hoch, wo es mal nicht am Text gescheitert wäre - "Alleluia" ist ja international, auch wenn hier in Irland das H am Anfang fehlt. ;)
Teresa hat ihre Fürbitte auch gut überstanden. *gg* Echt lustig, dass sie trotz allen Versuchen, sich davor zu drücken, am Ende doch vorne am Rednerpult gestanden ist und vorgelesen hat:
"Lord Jesus,
We pray for all bishops, priests and religious sisters and brothers: that they may imitate the example of Jesus, the Good Sheperd.
Lord hear us...."

Zum Schluss berichtete dann noch ein Schüler/Student des St. Mary's College von einer Studienreise, die sie nach Ghana unternommen hatten und wie sie nun den Menschen dort durch Spendensammlungen helfen wollen - sehr interessant!
Alles in allem eine echt nette Messe, bei der man auch gerne 2x etwas spendet - zuerst wurden blaue Sackerln und dann rote durchgereicht. *gg*

Eine Stunde später war die Messe dann aus und Teresa und ich auf dem Weg Richtung Stadtzentrum. Auf der Grafton Street haben wir dann noch kurz einem Stand-up Comedian zugeschaut - wahrscheinlich derselbe, den damals schon Samy und Reinhold gesehen haben - und es wurden auch schon die ersten Ohrringe erstanden. :)

Dann ging es schon mit der Luas nach Dundrum! Zuerst einmal Mittagessen beim KFC, damit es dann gstärkt an's Geld-ausgeben gehen konnte. :) Leider waren wir allerdings beide nicht sehr erfolgreich bei diesem Shoppingtrip, was auch ein bisschen an dessen Länge liegen könnte.... Geplant war ja, bis zum Ende (also 7 - und das an einem Sonntag *hihi*) zu bleiben, aber die Aussicht auf Gratis-Kinokarten ließ uns dann doch früher abbrechen. Davor ging sich allerdings noch Smoothie-Trinken aus: meiner war ein "Tropical Storm" und von Teresa's Mischung habe ich den Namen vergessen, aber es war irgendeine Beerenmix. (siehe Foto rechts)

....Das Kino war dann doch nicht gratis. *lol* Also umsonst gefreut. Samy's neue Bekanntschaft hat auf sich Warten lassen, bzw. hat das mit der Kommunikation am Handy nicht so ganz hingehaut, und so haben wir sie dann erst nach dem Film getroffen, wo sie sich dann tausendmal entschuldigt hat und uns gefragt hat, ob wir uns nicht jetzt (um 10 herum) noch einen Film anschauen wollen. *gg*

Achja, unsere Wahl ist diesem Abend auf "Pathology" gefallen. Das ist ein grauslicher Psycho-Film. Ich hab' da mal was drüber im Internet gelesen und die Geschichte hat sich spannend angehört. ....Im Endeffekt war dann der Film echt schlecht! Ich fand ihn gar nicht mal so grauslich. Sicher, man hat gesehen, wie Körper aufgeschnitten worden sind, der Brustkorb mit so was Zangelähnlichem aufgebrochen wird usw., aber nicht wirklich etwas, was auch nur annähernd an "Hostel" herankommen würde - jaja, der Film hat es mir angetan. *gg*

Und auch sonst war der Film schlecht gemacht. Der Jess-Schauspieler ("Gilmore Girls") hatte eine Hauptrolle und bei ihm ist man am allerwenigsten mitgekommen, wie er vom Musterstudenten mit netter Freundin (Alyssa Milano - Phoebe in "Charmed") innerhalb von 15 Minuten Spielfilmlänge zum eiskalten Mörder werden konnte, der Sexorgien neben den Ermordeten veranstaltet. ....Alles in allem ein kranker Film, der nicht einmal gut gemacht war.

....Trotz all dem konnte ich danach noch meinen Chicken Royal verspeisen und ohne Albträume einschlafen! :)

Samstag, 12. April 2008

National Museum und "21"

Heute Samstag haben wir uns viel vorgenommen! Gleich beim Aufstehen habe ich mich dann allerdings so krank gefühlt, dass ich gleich mal ein Aspro geschluckt habe..... Damit ich den Tag dann zumindest einigermaßen überlebe - es ist einfach dumm, gerade dann krank zu werden/sein, wo endlich einmal Besuch da ist!

Heute stand das National Museum auf dem Programm. Wir sind erst kurz vor Mittag aufgebrochen. Zuerst einmal waren wir am College und ich habe die tollen Sitzmöglichkeiten in den Lehrsälen hergezeigt, genauso wie die Bibliothek - die Kantine ist am Samstag leider geschlossen. Dann ging's zu Fuß weiter Richtung Stadtzentrum - St. Stephens Green Park usw.
Wir hatten noch trockenes Wetter - war zwar nicht sonderlich warm, aber immerhin hat es nicht geregnet und auch der Wind hat sich in Grenzen gehalten.

Die Iveagh Gardens haben wir uns auf dem Weg auch noch angeschaut und kurze Zeit später waren wir schon im St. Stephens Green Park, der wieder mal mit den verschiedensten Blumen geschmückt worden war. (siehe Fotos links und rechts). Dann gleich weiter mit einer Hot Chocolate - von Butlers natürlich - durch das St. Stephens Green Einkaufszentrum und schon waren wir beim Museum (síehe Foto links), wo wir auch ganze zwei Stunden - bis zur Schließung um 5 - verbracht haben.

"Das irische Nationalmuseum wurde um 1880 von Sir Thomas Deane erbaut. Die überwölbte Rundhalle ist mit Marmorsäulen und einem Tierkreismosaik geschmückt.
Im Erdgeschoss finden Sie die Schatzkammer und die Ausstellungen "Or-irisches Gold", "Der Weg zur Unabhängigkeit" und "Prähistorisches Irland". Der erste Stock beherbert die Sammlung über das Mittelalterliche Irland sowie Exponate zu den Wikinger-Siedlungen in Dublin und die Galerie "Altes Ägypten"." (Dorling Kindersley-Reiseführer Dublin)

Eigentlich ein sehr schönes Museum, wobei mich da unser London-Kurztrip schon andere Maßstäbe bezüglich Museum setzen lässt. Natürlich war das irische National Museum eher klein, aber das hat doch auch seinen Charme gehabt.

Sehr nett war die Ausstellung über das irische Gold in der Mitte des großen Saales im Erdgeschoss. Lustig waren hier die "Sleeve-Fasteners" bzw. "Dress-Fasteners" und auch diverse "torcs" (=Halsring), die aus ganz dünn geschlagenen Goldplatten angefertigt und dann mit feinen Mustern verziert worden sind.
Toll war auch ein 15,25 Meter langes Kanu aus "oak tree" (=Eiche), dass allerdings nie fertiggestellt wurde, ist auf dem dazugehörigen Schild gestanden. Auch waren hier Fotos von dessen Transport in das Museum zu sehen.
Die echt kleine Ägytenausstellung ist sich kurz vor Schließung auch noch ausgegangen: Besonders schön waren hier die zwei Mumien. Im British Museum haben wir die ja leider nicht gesehen, also wurde das hier in Dublin gleich mal nachgeholt! :)
Um 5 waren wir dann beide schon ordentlich hungrig, also ging es weiter zu unserem Chinesen in einer Seitengasse am Ende der O'Connell Street. Das Essen war wieder mal sehr gut!

Danach ist dann Kino geplant gewesen! "21" haben wir uns angschaut, und dabei habe ich wieder so richtig Lust auf einen Casinobesuch bekommen. *gg* Die Studenten in dem Film machen ja alles das große Geld mit ihrem Black-Jack card counting..... :) Ein echt guter Film jedenfalls!

Danach ging's dann nur noch nach Hause ins Bett. Lustigerweise haben wir alle anderen von unserer Partie noch am Heimweg zum Bus beim Spire (O'Connell Street) getroffen! Es war ja Houseparty bei der Severin und anschließendes Weggehn geplant, aber nachdem ich halbkrank war, ist es nicht unbedingt vernünftig, sich völlig zu übernehmen.... So ging es also nachhause und bald ins Bett....

Irish Dance und Fede's Überraschungsparty

Nachdem der Mittwoch ganz der Erholung vom London-Trip gewidmet war, habe ich am Donnerstag dann wieder etwas unternommen!

Zwei Freunde vom Samy, Martin und Dani, waren auf Besuch hier und so sind wir am späten Nachmittag gemütlich im altbekannten Porterhouse gesessen. Danach ein bisschen durch die Temple Bar gegangen, und dann in das Pub vom "Arlington Hotel", wo jeden Donnerstag Irish Dance aufgeführt wird.
Nachdem es ursprünglich - also laut Samy's Event Guide - geheißen hat, dass es dort um 7 losgeht, haben wir dann dort gelesen, dass die Vorstellung erst um 9 beginnt, also waren wir um 9 dort. Als dann kurz nach halb 10 noch immer nicht getanzt wurde, hat es von den Barleuten geheißen, dass die Tänzer erst um 10 kommen. ....Um halb 11 ging's dann los.....

....Hat sich aber echt ausgezahlt das Warten! :) So richtig "Lord of the dance"-mäßig haben da die Mädels ihre Beine vorne hochgeworfen und laut mit ihren auf den Schuhen festgemachten Metallplättchen auf den Boden geschlagen. Auch der Michael Flatley-Verschnitt hat seine Sache gut gemacht und mit den vier Mädls eine tolle, wenn auch nur kurze (30 Minuten), Show geboten! ....Aber so zu tanzen ist sicher auch ordentlich anstrengend. Danach noch gemütlich ins Toast und dann noch Nachmitternachtssnack - Pastaaa, mmmhh! ;)

Gestern (Freitag) habe ich dann die Teresa (für alle Unwissenden: meine Schwester) vom Flughafen abgeholt. Um halb 2 hätte ihr Flieger landen sollen. Halbe Stunde Verspätung, also war sie dann erst um halb 3 herum in der Annkunftshalle am Airport. Der Nachhauseweg mit dem Bus ist immer ein besonders langer für mich/uns, nachdem der Flughafen völlig im Norden, und mein irisches Zuhause völlig im Süden von Dublin liegt. Besonders lange dauert es dann, wenn man statt den "Aircoach" oder "Airlink" zu nehmen lieber mit dem Dublin Bus Nr. 16 fährt, der billiger, aber auch langsamer ist. So haben wir zwei Stunden bis nach Knocklyon gebraucht. Für mich hat das vier Stunden Busfahrt an dem Tag bedeutet....

Kaum zuhause angekommen haben wir uns auch schon wieder beeilen müssen. Zuerst einmal zu S&M's-Flat -wir waren zum Essen eingeladen :) - und danach war gestern Abend Party angesagt! Fede(rico), der Itaker, der auch mit mir den Course "Management Accounting 2" besucht, hat in ein paar Tagen Geburtstag. Aber nachdem er gerade zu der Zeit in Italien ist, wurde jetzt einfach seine Überraschungsparty vorverlegt! Die zwei Kantine-Mädls vom College (Rosana und Tasha(?)) haben das Ganze zusammen mit Darragh organisiert....

Während der arme Fede ahnungslos mit Rosana in einem Restaurant Abendessen war, ist eine ganze Meute von Leuten in Tasha's Wohnung gekommen - es wurden noch Luftballons aufgeblasen, Plakate beschrieben (und aufblasbare Puppen bemalt, siehe Foto links noch ohne Bemalung), und die große Geburtstagskarte vollgeschrieben (siehe Foto links)!

War echt lustig, kurz vor der großen Überraschung im dunklen Zimmer zu sitzen/stehen mit über 20 anderen Leuten, und draußen am Gang den ahnungslosen Fede zu hören. *gg* ....Er hat sich echt voll gefreut und war natürlich total überrascht *hihi* (siehe Foto rechts) -wer rechnet schon mit einer Überraschungsparty VOR seinem eigentlichen Geburtstag?! ;)

Marco, Erik (siehe Foto rechts beim Luftballon-Aufblasen *gg*), Dani (siehe Foto rechts mit Teresa), Martin, Teresa, Samy, Markus, Manu, Greg, Grace, Darragh, Herevini, Precilia, Nadege (siehe Foto links mit mir), Rosana, Tasha und natürlich Fede, und noch ein paar mehr, waren da! -Nur um wiedermal eine Aufzählung zu machen, um mich später mal an all die Namen erinnern zu können.... *gg*

Sehr netter Abend war's, aber leider bin ich seit Donnerstag Nachmittag am krank werden.... Keine Ahnung wo ich mir da was eingefangen hab', aber irgendwie geht's mir von Tag zu Tag schlechter.... :( Zum Glück habe ich ja meine eigene Ärztin, die rund um die Uhr bereitsteht und über Skype (homöopathische) Kugerl-Empfehlungen abgibt! *gg*

Donnerstag, 10. April 2008

Unterwegs mit Room Nr. 7 – London was in!

….Sonntag Abend wollten wir dann noch weggehen. Daraus ist dann allerdings leider nicht wirklich was geworden….
In der Bar downstairs haben wir noch unsere Roommates, die „Vancouvaner“ Emmalee und London, getroffen. Und auch Uri (=Israel *hihi*) war dabei (siehe Foto links mit den dreien)! Irgendwie sind wir dann aber viel zu lange dort hängen geblieben, als dass wir noch irgendwie ins Stadtzentrum zum Leicester Square hätten gelangen können.
Nachdem um halb 12 keine Tube mehr fährt und das Bussystem auch etwas verwirrend ist, sind wir dann einfach in die nächstgelegene Bar gegangen. „Belushi“ – dort war’s auch noch sehr lustig und wir sind bis zum Schluss geblieben!
….Um halb 3 waren wir dann schon wieder im Betti. Gewisse Leute konnten gleich einschlafen und andere begannen noch im Zimmer zu jonglieren….

So, 6.4.08: Schneeballschlacht, olympische Fackel und „Snickers“-fressende Eichhörnchen, Teil 2

Nach der St. Paul's Cathedral haben wir uns auf den Weg zum British Museum gemacht (siehe Foto rechts):

Das Britische Museum (englisch: British Museum) in London ist eines der größten und bedeutendsten kulturgeschichtlichen Museen der Welt. Das Museum beherbergt heute etwa sechs Millionen Objekte, die die gesamte Kulturgeschichte der Menschheit von ihrem Anfang bis zum heutigen Tag dokumentieren.
Das Museumsgebäude, das 1848 fertiggestellt wurde, hat einen quadratischen Grundriss und wurde von Robert Smirke konzipiert. Die Planung des Innenhofes des Museums, der den Lesesaal der ehemaligen British Library umgibt, erfolgte durch den Architekten Sir Norman Foster. Das Dach des Innenhofes ist eine Stahl-Glas-Konstruktion, die aus 1656 Paar Glasplatten besteht und wurde im Jahre 2000 fertiggestellt. Der Innenhof ist mit 7.100 Quadratmetern Hoffläche der größte überdachte, öffentliche Platz in Europa.
(siehe Foto rechts) (Internet: Wikipedia)

Das Museum war echt toll! Es war auch einiges los – war ja Sonntag – aber dadurch, dass das Museum so riesig ist, hat sich alles gut verteilt.
Sehr beeindruckt hat mich vor allem die Abteilung über Ägypten! Das Highlight war hier natürlich der „Stein von Rosetta“ (siehe Foto links), der wesentlich zur Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen beitrug. Zahlreiche Pharaonen aus Stein und diverse Reliefs konnten bewundert werden. (siehe Fotos links und rechts)
Dann haben wir uns noch eine Ausstellung mit dem Titel „Money“ angesehen. Hier wurde die Geschichte des Geldes dargestellt und zahlreiche andere Aspekte des Zahlungsmittels erläutert.
Natürlich sind wir auch noch durch die Ausstellung über Europa gegangen, und den Nahen Osten haben wir auch nicht ausgelassen. Zahlreiche Buddhas wurden angeschaut, und vor dem lustigsten haben wir uns dann auch fotografieren lassen (siehe Foto rechts)
Angenehm war auch, dass man im British Museum keine Eintritt zahlen musste, nur für die temporären Ausstellungen musste man zahlen. Nachdem allerdings das Museum auch so schon viel zu riesig war, um es in der kurzen Zeit vollständig zu besichtigen, haben wir natürlich die Besichtigung der Tonarmee aus China – diese vielen Terakotta-Soldaten – ausgelassen.

Nach 1 ½ Stunden machten wir uns also wieder auf den Weg. Unser nächstes Ziel war der Picadilly Circus. Mittlerweile ist das Wetter richtig schön geworden. Die Sonne hat sich gezeigt, und das nach dem Schneesturm in der Früh – also wurden gleich mal ein paar Fotos geschossen, um das festzuhalten. (siehe Fotos unten) *gg*
Bei so einem Wetter waren wir dann natürlich zu Fuß unterwegs:

Piccadilly Circus ist eine bekannte Straßenkreuzung und ein öffentlicher Platz im Londoner West End. Hauptsächlich ist der Piccadilly Circus für seine Leuchtreklamen an der Nordseite des Platzes, sowie für den Shaftesbury-Gedenkbrunnen, bekannt. Der Platz ist außerdem von zahlreichen, erwähnenswerten Gebäuden, wie dem London Pavilion oder dem Criterion Theatre umgeben.
(Internet: Wikipedia)

Die Leuchtreklamen dort könnt ihr auch auf dem Foto unten sehen!
Essen waren wir dann auch noch, im Lokal „Azurro“. Das liegt in einer Seitenstraße und das Lokal selbst befindet sich im Keller. Umso positiver überrascht waren wir dann vom schlichten, eleganten Ambiente des Restaurants (siehe Foto links) und dem echt guten Essen dort. –Jetzt wissen wir auch gleich, was „rocket“ und „asparagus“ ist. *gg*

So, 6.4.08: Schneeballschlacht, olympische Fackel und „Snickers“-fressende Eichhörnchen, Teil 1

Wohl etwas zu motiviert hatten wir gestern Abend noch beschlossen, um dreiviertel 8 aufzustehen, um die ersten um Punkt 8 beim Frühstück zu sein. Daraus geworden ist dann nichts. Mein Wecker hat zwar geläutet, aber bis auch mich ist dann irgendwie niemand aus dem Bett gekommen, also hieß es auch für mich wieder hinlegen – hab’ ich ja auch nichts dagegen…. *gg*
Davor wurde allerdings noch ein Blick aus dem Fenster geworfen. Schnee. Ein richtiger Schneesturm hat da draußen getobt! Vom dritten Stock aus hatte ich einen guten Blick auf einige weiße Dächer und auf Schneeschichten auf den geparkten Autos.

Den zweiten Aufstehversuch habe ich dann um dreiviertel 10 gestartet. Erfolgreich. Um 10 Uhr saßen wir schließlich unten im Pub beim Frühstück– und waren welche von den letzten dort. *gg*
Schwer, sich zwischen Toast, Toast und Toast entscheiden zu müssen. Ich habe mich für Toast entschieden. Butter gab es als Draufgabe auch. Dazu ein Schwarztee mit Zucker, und wir drei konnten gestärkt außer Haus gehen!

Uri, ein Typ aus Israel und unser Roommate, den wir in der Früh kennengelernt haben, hat sich uns gleich mal angeschlossen! Also schnell Sachen gepackt und los ging’s in den Schneesturm!
Keine Handschuhe zu haben hält einen nicht davon ab, Schneebälle zu formen und andere zu bewerfen. Zum Glück hatte ich die Kamera in den Händen und somit eine Ausrede, warum ich nicht zur Zielscheibe degradiert werden konnte. ;)

Heute stand zuerst einmal die Tower Bridge auf dem Programm (siehe Foto links und rechts), nachdem wir sie gestern nur von der London Bridge aus von weitem bewundern konnten:

Die Tower Bridge ist eine Straßenbrücke über den Fluss Themse in London. Sie wurde 1894 eröffnet und verbindet die City of London auf der Nordseite mit dem Stadtteil Southwark im Stadtbezirk London Borough of Southwark auf der Südseite. Es handelt sich hierbei um eine im neugotischen Stil errichtete Klappbrücke und um die am östlichsten gelegene Themsebrücke.
Die Tower Bridge ist 244 Meter lang, die Höhe der beiden Brückentürme beträgt 65 Meter. Die Fahrbahn zwischen den 61 Meter voneinander entfernten Türmen liegt neun Meter über dem Fluss, die Fußgängerbrücke 43 Meter. Die beiden Baskülen können bis zu einem Winkel von 83 Grad hochgeklappt werden, um größeren Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen.
Die Brücke bildet einen Teil der inneren Ringstraße Londons und wird täglich von rund 40.000 Fahrzeugen befahren. Sie ist auch die östliche Begrenzung der London Congestion Charge, das Befahren der Brücke selbst ist jedoch nicht mautpflichtig. Um die Integrität des historischen Bauwerks zu bewähren, hat die Corporation of London eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 mph (36 km/h) verhängt, die rund um die Uhr mit Kameras überwacht wird.
(Internet: Wikipedia)

Während eines Schneesturm Fotos zu machen hat sich als eine etwas schwierigere Aufgabe herausgestellt..... *gg*
Gleich auf der anderen Seite der Brücke befindet sich der Tower of London:

Der Tower of London ist ein im Mittelalter errichteter Komplex aus mehreren befestigten Gebäuden entlang der Themse, der als Festung, Waffenkammer (stronghouse), königlicher Palast und Gefängnis, insbesondere für Gefangene der Oberklasse, diente. Außerdem waren dort die Münze, das Staatsarchiv, ein Waffenarsenal und ein Observatorium untergebracht. Bis zu Jakob I. wohnten alle englischen Könige und Königinnen zeitweise dort. Es war üblich, dass der Monarch vor dem Tag seiner Krönung im Tower übernachtete und dann in feierlichem Zug durch die Stadt nach Westminster ritt. Heute werden im Tower die britischen Kronjuwelen aufbewahrt, ferner eine reichhaltige Waffensammlung. (Internet: Wikipedia)

Den Tower of London (siehe Foto links) hätte ich mir auch gerne von innen angeschaut, nachdem in meinem Reiseführer von dem „wohl beeindruckendsten Bauwerk in London“ die Rede ist. Stattdessen sind wir weiter durch Schneematsch gestapft, auf der Suche nach dem „Osterei“-Gebäude, genauer dem Swiss RE Building, das sechsthöchste Gebäude in London mit 180 Metern Höhe. Und dieses Mal haben wir es auf Anhieb gefunden (siehe Foto rechts)!
Was wir auch entdeckt haben war eine österreichische Erste Bank (siehe Foto links mit uns vier drauf) und, dass Markus vom morgendlichen Waschbeckengang noch seine Zahnbürste in der Jeans-Hosentasche hatte – den Zahnbürstenkopf natürlich nach oben *hihi*
Dann ging es weiter zur St. Paul’s Cathedral:

Die Saint Paul's Cathedral ist eine Kathedrale in London, der Hauptstadt Großbritanniens. Sie liegt im Stadtbezirk City of London etwa 300 m nördlich der Themse. Sie ist die Hauptkirche der Diözese von London der Anglikanischen Kirche.
Nicht erst seit der Hochzeit von Prinz Charles und Lady Diana ist der 111 Meter hohe mächtige Kuppelbau von Londons Diözesan-Kathedrale in der ganzen Welt bekannt. Ihre Geschichte lässt sich bis in das Jahr 604 zurückverfolgen.
(Reiseführer und Internet: Wikipedia)

Durch den kleinen Park der Kathedrale, deren Hinterseite momentan restauriert wurde, sind wir auch gegangen. Und so wie auch schon im National Botanic Garden in Irland gab es auch hier zahme Eichhörnchen! Echt süß die Kleinen. :) Uri hatte ein Snickers dabei, das gleich mal zum Füttern verwendet wurde. Zuerst war das kleine Eichhörnchen eher zaghaft, aber dann hat es sich energisch das, in Proportion zu seinem zarten Körper, riesiges Snickers geschnappt und damit auf den nächsten Baum geflüchtet, um dort genüsslich weiter am Riegel zu knabbern!

Dann war auch schon Mittagszeit und wir haben uns gleich in ein Lokal direkt von der St. Paul’s Cathedral gesetzt. Wieder mal Seafood-Pasta – ich steh’ einfach so auf Meeresfrüchte. *gg*
Auf den Treppen vor der Cathedral hat mittlerweile eine schottische Musikgruppe Aufstellung genommen und es hat sich langsam eine Menschentraube gebildet. Die Hotelmanagerin hat mir daraufhin erklärt, dass hier in Kürze die olympische Fackel vorbeigetragen wird. Also ein schneller Tischwechsel und schon saßen wir am Fenster mit direktem Blick auf die Cathedral und die Straße davor, mit einer Hot Chocolate in der Hand.
Immer mehr Menschen sind gekommen. Auch Mitglieder der königlichen Familie waren vor Ort, allerdings konnten wir nicht genau erkennen, wer das war. Fußgängerschranken sind aufgestellt worden und haufenweise Polizisten waren vor Ort. Natürlich gab es auch sehr viele, die aufgrund des Tibet-China-Konflikts demonstriert haben:

Mehrere Tausend Demonstranten haben am gestrigen Sonntag in London den Auftakt des olympischen Fackellaufs massiv gestört. Die Protestierenden versuchten unter anderem, die Fackel an sich zu reißen, und die Flamme durch den gezielten Einsatz eines Feuerlöschers zu löschen. Die Polizei nahm mindestens 35 Randalierer fest. Der Protest galt dem chinesischen Vorgehen gegen die Unruhen im Tibet. China verurteilte seinerseits die Übergriffe. (Internet: Europolitan)

Die olympische Fackel selbst habe ich dann nur sehr kurz gesehen! Aufgrund des vorangegangenen Regens wurden die Sportler kurzerhand alle in Busse verfrachtet und auch die Fackel konnte man nur auf einem Bus bewundern. Und der ist so schnell vorbeigefahren, dass ich Mühe hatte, überhaupt ein Foto davon zu machen. Danach hat sich jeder gefragt, ob’s das jetzt war, weil es gar so schnell gegangen ist.…
Achja, wusstet ihr, dass es hier in London gar nicht so unüblich ist, einen "Trinkgeldvorschlag" auf die Rechnung zu setzen? Das Lokal "Strada" hat uns das verrechnet, genauso wie das Lokal, wo wir am Sonntag gegessen haben.... *gg* 12,5% - das ist gar nicht mal wenig. Immerhin betrug das "Optional Service" bei dieser Rechnung fast 5 Pfund!